27/04/2008

Wenn ich noch ein einziges Mal gefragt werde ...

... woher ich die Zeit für meine Netzaktivitäten nehme und woher all die Blogger, Twitterer, Wikipedianer und Free-Software-Developer die Zeit für ihre manigfaltigen Aktivitäten im Netz nehmen, werde ich künftig ganz maulfaul einen einzigen Link auf den Tisch knallen.

"No one who works in TV gets to ask that question. You know where the time comes from. It comes from the cognitive surplus you've been masking for 50 years."

(...)

So if you take Wikipedia as a kind of unit, all of Wikipedia, the whole project--every page, every edit, every talk page, every line of code, in every language that Wikipedia exists in--that represents something like the cumulation of 100 million hours of human thought.

(...)

And television watching? Two hundred billion hours, in the U.S. alone, every year. Put another way, now that we have a unit, that's 2,000 Wikipedia projects a year spent watching television. Or put still another way, in the U.S., we spend 100 million hours every weekend, just watching the ads. This is a pretty big surplus.

Ganz großes Damentennis, Mr. Shirky! Ich ziehe meinen Hut und verneige mich in Demut.

Update: Hier alles nochmal als Bewegtbild:





 





















































Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.