28/12/2005

Blogcounter: Linke Links von Thomas Promny

Die Akte Thomas Promny ist mal wieder um einen Schnellhefter dicker geworden: Da offenbar niemand in der Blogosphäre seine gesichts- und geistlosen Stadtblogs verlinken will, kauft sich der einstige Usenet-Spammer (ja, das ist seine E-Mail-Adresse) einfach einen Haufen Links zusammen.

Das könnte einem eigentlich egal sein, allein: Die verlinkenden Blogger wissen nichts von ihrem Glück. Sie wollten lediglich einen harmlosen Blogcounter in ihre Seiten einbinden und nicht etwa zur Linkschleuder für mehr als zweifelhafte Web-Projekte mutieren. Das ist keine Link-Hurerei, denn Huren werden bezahlt. Um im Bild zu bleiben: Das ist Link-Vergewaltigung.

Übrigens: Google mag solcherlei versteckte Hyperlinks überhaupt nicht und entfernt Mitglieder von Linkfarmen ratzfatz aus dem Index. Dieses Risiko geht jeder Blogcounter-User ein. Also: raus mit dem Ding!

Um so unverständlicher, dass der selbsternannte deutsche Vorzeigeblogger seine Seiten ganz und gar freiwillig mit Anzeigen von Promnys Unternehmen "Adfire" zuklebt. Aber wie sagt man: Erst kommt das Hundefutter, dann die Moral.

Ach ja: Eine Alternative zum Blogcounter gibt es hier.





 





















































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