
Blog-Konferenzen, zumal mehrtägige und erst recht, wenn sie in Berlin stattfinden, haben ja irgenwie so etwas typisch Preußisches: ein militärisch-stringentes Programm, kollektive Speisung auf dem Kasernenhof Innenhof und alle fünf Minuten die Nachfrage in schneidendem Unteroffizierstonfall: "Na, heute schon gebloggt?" Und abends dann natürlich Marschmusik.
Der Rheinländer an sich, naturgemäß mit einem nonkonfirmistischen Naturell gesegnet, liebt Blog-Zusammenkünfte hingegen eher ungeordnet, ein wenig anarchisch und natürlich ohne Programm. Dafür gemütlich.
Hier in der Hauptstadt des Rheinlandes existiert, Lu sei Dank, seit ziemlich genau einem Jahr ein monatliches Ritual an dem Blogger, Blogleser und sogar die blogfernen Schichten gleichermaßen Freude haben: der so genannte Stammtisch. Was ein Name!
Und am Samstag ist es wieder soweit:
21.April 2007 ab 20 Uhr im „Freiligrath“
Neusser Str. 133, direkt an der Bilker Kirche, erreichbar mit der 708, 709, sowie der S-Bahn (Völklinger Str.). Natürlich im Séparée.
Näheres bei Lu.
Erscheint zahlreich!
Wird Innenminister Schäuble eigentlich aufgrund seiner eindeutig verfassungsfeindlichen Vorhaben vom Verfassungsschutz überwacht? Wenn nicht, wird es aber Zeit.

Foto: Akuppa
Wie mehrere Medien berichten, verfasste Cho Seung Hui, der Amokläufer von Blacksburg, in seiner Freizeit Theaterstücke mit zum Teil gewalttätigem Inhalt. Die deutsche Politik reagierte prompt:
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und ihr nordrhein-westfälischer Kollege Armin Laschet stellten dazu in Berlin ein "Sofortprogramm" für eine deutliche Verschärfung des Jugendschutzes vor.
"Wir wollen den Verbotskatalog deutlich erweitern - auf extrem gewalthaltige Theaterstücke, auch wenn sie nicht verherrlichen", erklärte von der Leyen. "Gewalt darf nicht belohnt werden in einem Bühnenspiel zum Beispiel, indem man den nächsten Akt erreicht oder indem Applaus geerntet wird." Diese Stücke dürften nicht mehr im herkömmlichen Theatern gezeigt und auch nicht in der Werbung angepriesen werden.
Das Sofortprogramm soll der Ministerin zufolge noch vor der Sommerpause vom Bundeskabinett gebilligt und bis zum Jahresende in Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden.
Der bayerische Innenminister Günther Beckstein kritisierte das Sofortprogramm als unzureichend. Er forderte Laschet und von der Leyen auf, sich an den Koalitionsvertrag zu halten und solche Stücke generell zu verbieten.
Bayern will am Freitag eine eigene Initiative gegen die so genannten Killerssprechspiele im Bundesrat zur Debatte stellen. Dabei geht es um Verbote nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene.
Derzeit sind 44,7 Prozent aller Theaterstücke ohne Altersbeschränkung. 3,9 Prozent der Bühnenspiele sind nur für Erwachsene zugelassen. Die Diskussion um Verbote oder Beschränkungen beim Besuch von "Killersstücken" war 2007 nach dem Amoklauf eines Jugendlichen ausgelöst worden, der Theaterstücke verfasst hatte. Da nur zehn Prozent der im Land angebotenen Bühnenspiele auch in Deutschland verfasst werden, setzt die Bundesregierung auch auf internationale Kooperation beim Jugendschutz in diesem Bereich. Dazu soll es bis Anfang 2008 eine europäische Fachkonferenz geben.
(Text hier entnommen und leicht verfremdet)
Update: Ich geb's auf. Einmal mehr toppt die Realität die Satire. [Seufz...]
Liebe Kollegen von der "Internet World Business", ich glaube, ich muss da einiges richtig stellen:
a) Der Betreiber des Weblogs "Elektrischer Reporter" hat keinen Bart,
b) er heißt auch nicht Markus Breuer, sieht
c) ein wenig anders aus als auf dem Foto und ist obendrein garantiert
d) kein "Experte für Second-Life-Marketing".
Wollte ich nur mal feststellen.
Du beschwerst Dich in aller Öffentlichkeit über den Zustand der Unternehmer der zweiten Web-Welle in Deutschland:
Vorbei die Zeiten der Show-Talente und Neue-Markt-Raketen wie Stephan Schambach (Intershop), Paulus Neef (Pixelpark), Peter Kabel (Kabel New Medien) und Karl Matthäus Schmidt (Consors).
Und:
Der zweiten Welle Internet, dem sogenannten Web 2.0, fehlt es in Deutschland an Vorkämpfern mit Charisma und Glamour. Das Bild bestimmen Fachleute, die in ihren Kreis anerkannt sind, die außerhalb der Szene aber blass bleiben.
Bist Du, Herr Turi, vielleicht schon mal auf die Idee gekommen, dass es genau das ist, was die momentane Web-Bewegung so attraktiv macht? Dass all die Arschlöcher, Dummschwätzer und Lautsprecher dieses Mal entweder nicht dabei sind oder niemand ihrem Bullshit-Bingo-Sprech zuhören will?
Bist Du, Herr Turi schon mal auf die Idee gekommen, dass die neuen Web-Unternehmen genau deshalb funktionieren, weil dort mittlerweile Leute am Ruder sitzen, die das Web verstehen, seit über einem Jahrzehnt dort unterwegs sind und daher wissen, was sie tun? Und eben nicht mehr die von Dir ganz offensichtlich vermissten "Neue-Markt-Raketen" (sprich: Schaumschläger), die Ruderpinne in der Hand haben, all die Schambachs, Neefs, Kabels und Konsorten?
Falls Dir die zweite Generation der Web-Macher zu wenig glamourös ist, weil sie sich lieber auf nerdigen Barcamps und Webmontagen rumtreibt, statt auf den peinlichen "First Tuesdays" Anno Bubbleday, dann wechsel doch einfach das Feld Deiner Berichterstattung. Schreib doch einfach über Knut. Oder über die Bambi-Verleihung. Oder über die IAA. Da hast du Deinen Glamour.
Ich jedenfalls wünsche mir die Idioten von damals nicht zurück. Und mir mangelt es in meiner aktuellen Berichterstattung über das Netz und was dort gerade passiert nicht im Geringsten an interessanten Themen -- und auch nicht an interessanten Persönlichkeiten.
Second Life ist der Knut der Internet-Berichterstattung: hübsch anzuschauen und bald vergessen.
... am Mittwoch in Berlin!
Wunderhübsches Serendipity-Fundstück. Auch ideal für Faktenhuber und den Teil meiner geschätzten Leser, die befürchten, mal bei Günther Jauch auf dem Millionen-Stuhl zu landen und zwar genau in dem Moment, in dem die ultimative Frage lautet:
Aus wessen Kasse stammte die initiale Geldsumme, die den Anschluss der Volksrepublik China ans Internet ermöglichte?
a) Helmut Schmidt
b) Lothar Späth
c) Rita Süßmuth
d) Erich Honnecker
Nebenbei ein kleiner Tipp für die Kollegen des "Zeitzeichens" (gibt's das eigentlich noch? ich höre kein Radio mehr): Am 14.9. dieses Jahres jährt sich zum 20-ten Mal der Tag, an dem die erste Internet-E-Mail chinesischen Boden verließ. Sie war in englischer und deutscher Sprache verfasst und ihr Text lautete: "Ueber die Grosse Mauer erreichen wir alle Ecken der Welt".
Schöne Feiertage.
Phase 1: Es gibt nichts Neues über Second Life zu berichten, dennoch (oder deswegen?) klingeln Journalisten im Minutentakt die Telefone von Linden Labs heiß und stellen investigative Fragen wie "Was gibts denn Neues in Second Life?"
Phase 2: Irgend jemand aus dem Linden-Labs-Team nuschelt irgend etwas ins Telefon, dass sich unter dem Einfluss chemischer Drogen mit viel Phantasie wie eine Neuigkeit anhören könnte. Zum Beispiel so etwas:
"We have invited the FBI several times to take a look around in Second Life and raise any concerns they would like, and we know of at least one instance that federal agents did look around in a virtual casino."
(Gähn.) Linden Labs hat also die Bundespolizei mehrfach eingeladen, sich in Second Life umzusehen. Und tatsächlich: Ein einziges Mal haben die Ermittler von dieser wiederholt ausgesprochenen Einladung Gebrauch gemacht und sich brav ein Spielcasino angeschaut. Reaktionen oder Konsequenzen gab es jedoch offenbar keine. Alles läuft weiter wie gehabt. Sack Reis ich hör dir fallen. (Hab ich schon gegähnt?)
Phase 3: Reuters, genau die Nachrichtenagentur, die bekanntlich in SL ein eigenes Büro unterhält, wittert die Möglichkeit zur Crossover-Eigen-PR und verbreitet die gerade "recherchierte" Nicht-Neuigkeit mit diesem reißerischen Titel: "FBI checks gambling in Second Life virtual world"
Phase 4: Alle News-Portale übernehmen die heißgekochte Nichtigkeit samt der hochgejodelten Überschrift. Focus.de zum Beispiel:
Die Casinos in der virtuellen Welt von „Second Life“ sind ins Visier von FBI-Ermittlern geraten.
noch mehr Beispiele
Phase 5: X Blogger plappern den Quatsch ungeprüft nach. David Klein zum Beispiel:
Wer in Second Life die dicke Kohle gemacht hat und nun mit virtueller Zigarre am virtuellen Kartentisch sein Vermögen verzocken will, könnte Probleme mit dem FBI bekommen.
mehr Beispiele
Fazit: Ein Tag mit Second Life wie jeder andere: Nix passiert und alle schreiben darüber.
(Hintergrund: hier und hier, von Janko zusammengefasst hier)
d.k.d Internet Service GmbH
Kaiserstraße 79
D-60329 Frankfurt/Main
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der von Ihnen im Auftrag der Coty Inc. durchgeführten Blog-Kampagne zur Produkteinführung des Parfüms "CK IN2U" haben Sie von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, auf Sixtus.net Kommentare mit Links auf die von Ihnen, bzw. in Ihrem Auftrag betriebenen Kampagne-Blogs zu hinterlassen.
Wir freuen uns, dass Sie diese moderne und unkomplizierte Werbemöglichkeit nutzen.
Wie Sie sicherlich wissen, ist die Schaltung von werblichen Kommentaren auf Sixtus.net (und Links auf speziell für eine Werbekampagne angelegte Blogs fallen zweifellos darunter) mit einer Anzeigengebühr von 1.500 Euro (zzgl. Mwst.) je angefangenen Monat verbunden. Ein Hinweis auf diese Gebühr findet sich deutlich über jedem Kommentareingabefeld.
Nachfolgend erlaube ich mir daher, Ihnen in Rechnung zu stellen:
Seite: http://www.sixtus.net/entry/856_0_1_0_C/
Datum und Uhrzeit der Schaltung: 19.03.2007, 13:35
Berechnete Monate: März und April 07
Seite: http://www.sixtus.net/entry/857_0_1_0_C/
Datum und Uhrzeit der Schaltung: 19.03.2007, 13:36
Berechnete Monate: März und April 07
Seite: http://www.sixtus.net/entry/860_0_1_0_C/
Datum und Uhrzeit der Schaltung: 25.03.2007, 18:12
Berechnete Monate: März und April 07
Seite: http://www.sixtus.net/entry/862_0_1_0_C/
Datum und Uhrzeit der Schaltung: 02.04.2007, 9:22
Berechneter Monat: April 07
Seite: http://www.sixtus.net/entry/863_0_1_0_C/
Datum und Uhrzeit der Schaltung: 04.04.2007, 2:43
Berechneter Monat: April 07
Summe Monate: 8
a Euro 1.500,00 = Euro 12.000,00
zzgl. 19% Mwst. = Euro 2.280,00
--------------------------------
gesamt Euro 14.280,00
Zahlbar binnen 14 Tagen nach Rechnungsdatum auf unten stehendes Konto.
Bitte beachten Sie, dass die Schaltung der werblichen Kommentare sich automatisch verlängert. Kündigungen für laufende Schaltungen richten Sie bitte schriftlich, spätestens 14 Tage vor Monatsende an unten stehende Anschrift.
Wir bedanken uns für Ihren Auftrag und hoffen, Sie haben noch viel Erfolg mit Ihren werblichen Kommentaren auf Sixtus.net.
Mit freundlichen Grüßen
Wenn denn bitte mal vor dem nächsten Medienforum NRW oder vor den nächsten Mainzer Tagen der Fernsehkritik oder vor diesem Münchner Dings alle Telnehmer dieses kleine Posting lesen und verdauen würden? Das wäre sehr nett und würde allen Beteiligten viel Zeit sparen.
Drei Ausrufungszeichen (!!!) bekommt der gute Doc vom mir allein für dieses Statement:
Stop calling everything "content". It's a bullshit word that the dot-commers started using back in the '90s as a wrapper for everything that could be digitized and put online. It's handy, but it masks and insults the true natures* of writing, journalism, photography, and the rest of what we still, blessedly (if adjectivally) call "editorial". Your job is journalism, not container cargo.
Irgend jemand hier im Frachtgeschäft? "Content" ist ein Wort, das wir den Arschlöchern überlassen sollten.
Variante eins: Das Label Dependant schließt seine Pforten, da das Internet und die Raubkopierer seine Geschäftsgrundlage zerstört haben.
Variante zwei: Das Label Dependant schließt seine Pforten, weil im 21-ten Jahrhundert niemand mehr diesen langweilig-lamorjanten Düster-Elektro-Schrott hören will.
... Sony BMG seine Demo-Songs nur als DRM-ifizierte Dateien zu überlassen. Wo kämen wir denn sonst hin?

Via Lost Remote
... erklärt Euch heute Galacticast:
We just don’t have headquarters, studios, production staffs, vice-presidents, make-up people, gophers, expense accounts, expenses… and profits…. yet.
We are TV.
But we’ve just begun. In the evolution of the new TV, this is 1954: Arthur Godfrey and Friends, My Little Margie, the Adventures or RinTinTin. That was not the golden age of TV. TV then sucked. But it got better. So will ours.
And this means we have a great opportunity to reinvent TV from scratch in an entirely new medium with a new relationship with our public, new creative standards, new means of production and distribution, new economic models. We can nurture an explosion of creativity and commerce. But we have to do it right.
Jetzt auch als praktischer Sammelband.
Die plötzlich und unerwartet aufgetauchte Computermesse Cebit wird am nächsten Montag ein wenig Platz im Handelsblatt beanspruchen, weswegen meine kleine Kolumne eine Zwangspause einlegt. Da der Text bereits weitgehend fertig war, erscheint er jetzt eben hier.
Wer das Internet nicht kapiert, schreibt über Second Life oder eröffnet dort eine Filiale. Zeit, mit diesem Quatsch abzurechnen.
"Schriftsprache ist das Latein unserer Zeit", sinnierte jüngst der US-Rechtsprofessor und Internet-Experte Lawrence Lessig. Nur noch eine kleine Elite forme sich ihr Weltbild mit Hilfe von Geschriebenem. Bunte Bilder hätten Texte längst als wichtigstes Informationsmittel abgelöst.
Bunte Bilder sind auch der Sprit, der das momentane Über-Hype-Thema befeuert: Second Life. Vollbusige Avatare in knappen Kleidchen gehen halt immer als Artikel-Illustration und endlich kann sich auch das Fernsehen auf ein Internet-Thema stürzen, ohne auf die ewig gleichen Mausklick- und Tastaturklapper-Zwischenschnitte aus dem Archiv zurückzugreifen. Während Plattformen und Dienste der zweiten Web-Entwicklungsstufe heutzutage ein Funktionsniveau erreicht haben, das sämtlichen Metaphern aus der physischen Welt hartnäckig trotzt und somit Journalisten vor völlig neue Aufgaben stellt, geht es in Second Live endlich wieder um Dinge, von denen jeder glaubt Ahnung zu haben: Geld und Sex. Schein und Sein. Wunderbar. Titelstory.
Kein Wunder, dass auch Wirtschaft und Werbeindustrie jubilieren. Jahrelang haben sie sich dieses merkwürdige Internetz-Dings angeschaut, in dem nichts so funktioniert, wie in den guten alten Massenmedien. "Märkte sind Gespräche", mussten sie sich vom Cluetrain-Manifest belehren lassen, das sie obendrein aufforderte, ihre in den letzten 100 Jahren antrainierten Marketing-Methoden über Bord zu werfen. Dann kam auch noch Chris Andersson mit seinem Buch "The Long Tail" und erklärte das Netz kurzerhand zum Totengräber des Massengeschmacks. Sollte künftig wirklich nichts mehr so sein wie früher? Eine furchtbare Vorstellung.
Das Auftauchen von Second Life muss zu einem kollektiven Aufatmen in den Marketing-Abteilungen dieses Planeten geführt haben. Endlich kann man auch im Internet so weitermachen, wie in der guten alten Zeit vor dem Internet. Man kann Plakate aufstellen, Filialen eröffnen, Werbespots auf riesigen Leinwänden ausstrahlen und sogar Verkaufspartys veranstalten. Toll. Ganz, wie damals. Das beste: Sogar die Presse hat man endlich wieder auf seiner Seite. Die Eröffnung eines Zeitschriftenladens in Bad Salzuflen ist wahrscheinlich noch nicht mal der dortigen Lokalzeitung eine Notiz wert, stellt "Vanity Fair" hingegen einen einsamen Zeitungskiosk in Second Life auf, verbreiten die Agenturen das brav als Nachricht – selbstverständlich inklusive Bild, das ebenso selbstverständlich nicht auf die allgegenwärtigen, vollbusigen Avatar-Statistinnen verzichtet.
Das einzig Dumme an der Sache: Second Life befindet sich ebenso wenig "im Internet", wie Bad Salzuflen. Second Life ist ein Biotop, eine abgeschlossene Blase, die das Netz lediglich als Datentransportweg nutzt. Man könnte meinen, der Betreiber Linden Labs hätte Second Life als Beruhigungsmittel für Zukunftsscheue entwickelt: Zu guter Letzt ist das Leben im Netz auch für jene zu begreifen, die das Netz selbst nie begriffen haben. Second Life ist somit die letzte Bastion des 20-ten Jahrhunderts. Ein Asyl für Ewiggestrige und Veränderungsverweigerer. Die Zukunft sieht anders aus.
Was bitte ist das da?
Elektrischer Reporter, Teaser-Text, 26. 09. 2006:
Noch nie war es so leicht, ein Doppelleben zu führen: In Online-Rollenspielen wie Second Life entwerfen die Mitspieler ihre eigenen Körper und basteln sich eine neue Welt.
Data Becker, Pressemitteilung, 14.03.2007:
Noch nie war es so leicht, ein Doppelleben zu führen: In virtuellen Welten wie Second Life entwerfen die Mitspieler ihre eigenen Körper und basteln sich eine neue Parallelwelt.
Wer den Unterschied findet, darf ihn behalten.
Und wo wir gerade beim Thema sind: Am nächsten Montag enthält meine Kolumne im Handelsblatt meinen ultimativ letzten Text über Second Life -- und den letzten Text, den ich jemals darüber lesen will. Schluss mit dem Quatsch.
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