Die Investitionslaune steigt ja bekanntlich allerorten, da möchte ich natürlich nicht zurückstehen und leiste daher meinen kleinen Beitrag zum Konjunktur-Aufschwung gleich am Anfang des Jahres, damit ich danach erstmal meine Ruhe habe.
Drei Monate turne ich für den El Rep nun mit einem handlichen Consumer-Camcorder durch die Gegend. Man reist zwar mit leichtem Gepäck und so lange die Sonne scheint, liefert das Kistchen durchaus brauchbare Bilder. Sobald sich aber Innenräume und dürftige Lichtverhältnisse einmischen, ist Schluss mit knackig-bunten Bewegtbildern. Diese kleinen Dinger sind halt wirklich für den Sommerurlaub gebaut.
In Paris habe ich neulich David Sifry interviewt, unter eher kritischen, jedoch, wie ich hoffte, ausreichenden Lichtbedingungen. Das Ergebnis kann ich niemandem zumuten: dunkel, grisselig, verrauscht. Ab in die Tonne damit.
Also musste endlich Profi-Krempel her. Über die DVX 100 hat sich Roman ja bereits ausgelassen und Sönke Wortmann hat damit bekanntlich einen wunderhübschen Fußballfilm gedreht. Nix HD-Kokolores, solides DV-Video ohne Schnickschnack. Der Pragmatiker unter den Camcordern.
Ab sofort sobald mir Stephan erklärt hat, wozu all die vielen Knöpfchen gut sind, gibt es also El-Rep-Filmchen in 2007-er 2.0-Qualität. Ob ich das Teil schon mit nach München nehme, mache ich mal von meinen Lernerfolgen abhängig. Tipps sind natürlich jederzeit willkommen, schließlich bin ich bislang noch kein Kameramann, sondern eher ein Schreiberling, der eine Kamera dabei hat.
