Platz 2, Platz 4, Platz 9, Platz 10

Wow, wenn das so weiter geht, dauert es präzise noch 16 Wochen, bis die Top 20 der beliebtesten Videos bei Sevenload komplett aus Episoden des Elektrischen Reporters bestehen ;-)

Interessanterweise laufen die El-Rep-Filmchen dort besser, als beispielsweise auf YouTube. Was will uns das sagen? Ich beginne, meine leicht despektierliche Haltung gegenüber deutschsprachigen Community-Klonen zu überdenken.



Kommentare dazu:

Weniger Videos bei Sevenload -> Weniger Wettbewerb -> Platzierung in den Top 20 -> Mehr Zuschauer?
Das auf jeden Fall. Trotzdem spielt die Sprache wohl auch eine große Rolle.
Sevenload erlebt gerade einen Hype. Man kann nur hoffen, das dieser (besonders für den deutschen Markt) anhält.
@Alexx: Was da gerade bei sevenload passiert, ist kein Hype, sondern hat Substanz.
@Mario: Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen hatte, dass du die Videos des elektrischen Reporters bei sevenload hochgeladen hattest. Zeigt auch, dass Video im Netz nicht nur Fun sein muss.
Siehe auch: "Video als Ende der Textkultur?"
http://textundblog.de/?p=1234
Ich bin fest davon überzeugt, dass eine ernstzunehmende Nachfrage nach Internet-Videos existiert, die mehr Substanz bieten, als der übliche Funny Shit, den man hauptsächlch in den einschlägigen Video-Commmunities findet. Der Elektrische Reporter ist somit auch eine Art Proof of Concept.

Demnächst schreibe ich mal mehr darüber.
Ich kann nur sagen: Qualität setzt sich durch! ... und tolle Interview-Partner ;-)

Spass beiseite: zum Einen ist SevenLoad m.E. sicherlich die besser designte Plattform (visuall und funktional). Zum zweiten ist es für viele deutsche Nutzer sicherlich teilweise erstrebenswert, deutschsprachige Inhalte und Anwendungen zu haben. Wir neigen manchmal dazu, den Durchdringungsgrad bei der Beherrschung der englischen Sprache bei unseren Mitbürgern zu überschätzen.

Und im Kontext der Deutschen "Sub-Kultur" gehören die El-rep (<- niedlich) Beiträge zweifelsohne zum Besten, was im Umfeld Vlogging online steht.
Ich denke auch, dass "Substanz" und "Inhalt", jedoch auch die "Originalität" der Videos zählen werden. Der altbekannte Fun und damit verbundene Spaß kommt für meine persönliche Präferenz eher im nachhinein.
ich denke die mischung machts letztendlich, denn das internet ist schon lange kein reines kommunikations- und recherchemedium mehr. die unterhaltung der massen tritt m.e. immer mehr in den vordergrund. und da unterhaltung für jeden anders aussieht, wird es auch immer abnehmer für die verschiedensten arten von videos geben. über die bildzeitung lässt sich ja auch streiten, aber verkaufen tut sie sich dennoch. so what? jedem nach seiner couleur ...
Der Elektrische Reporter ist eine TV-Sendung. Eine gute und interessante, eine, auf die ich mich jede Woche freue, weil sie Themen intelligent anpackt und die Interviewpartner gut sind. Aber es ist eine TV-Sendung. Das Internet bleibt dabei nichts weiter als ein alternativer Distributionskanal.

Gilt auch für alle Podcasts, Videoblogs usw. Ich krieg die Krätze, wenn ich diese ganzen Medienplayerfenster untereinander in einem Podcast oder Videoblog sehe und klicken soll. Mit Verlaub, das ist doch Kacke, trotz der rasant wachsenden Polpularität. Dahinter steht aber vor allem die Begeisterung, jetzt selbst das Medium machen zu können, dessen kommerziellen Ausgaben man nicht mehr vertraut. Alle imitieren Medien, mit denen sie groß geworden sind, die sie bewundert haben, in die sie sich hineingeträumt haben, weil Fernsehen und Radio Bekanntheit und Aufmerksamkeit versprachen.

Dabei kennen wir die Nachteile von Fernseh- und Radioformaten. Linearität zwingt zu Kompromissen und zur Vereinfachung. Infotainment, das sind komplexe Themen, vereinfacht zu munteren Banalitäten. TV im Internet zu imitieren, bedeutet genau die gleichen Fehler zu wiederholen.

Linearität zwingt jedem Zuschauer eine Geschwindigkeit auf - unabhängig von seiner Fähigkeit, dem Thema zu folgen. Vielleicht ist er kein guter Zuhörer. Schweift oft ab. Braucht den Dialog, um zu verstehen. Ok, es gibt die Stopp-Taste. Wo sind die Notizen am Rand? Wo ist das Querlesen? Wo sind die Kommentare (deren Organisation z.B. in Blogs auch noch längst nicht der Weisheit letzter Schluss ist).

Echte Konvergenz wäre für mich ein Format, das lebendig ist, das die Entertainment-Fähigkeiten von Audio und Video nutzt, das aber darüber hinaus alle Vorzüge des nichtlinearen interaktiven sozialen Mediums Internet bietet.

Ich bin sicher, der Herr Sixtus arbeitet längst heftig dran. Und nicht nur er. Bleiben wir dran... ;-)
Öh, hätte ich folgenden Text gestern schon gekannt, hätte ich mir das ganze Geschwurbel oben schlicht sparen können:
http://www.spreeblick.com/2006/09/29/frankfurt-20/

:-)



Ich finde ganz und gar nicht das das Geschwurbel ist. Der Verlust von Freiheit in der Informationsaufnahmegeschwindigkeit beim Übergang vom parallelen zum seriellen Medium ist ein großer Zeitdieb und nur vertretbar, wenn durch die serielle Darbietung (Video) zusätzliche Informationen transportiert werden. Das kann die Ästhetik sein, das kann die Parasprache der Interviewpartner sein.

Ich warte auch auf Formate die alles in sich vereinigen und mir Lebenszeit sparen, bei gleichzeitigem Gewinn an Erkenntnistiefe unter Berücksichtigung MEINER kognitiven Kapazität. Insofern hab ich ein (tolerables) grummeliges Gefühl im Bauch, wenn ich mich da jede Woche sehe und erwachsenen Menschen ein Snippet aus meinem Blogschaffen vorlese. ;-)
...bleibt zu hoffen, dass die ein oder andere Plattform wie sevenload gegen eine von der Dampfwalze Google geschluckte youtube standhält.

Grüße.
womit wir wieder beim Thema wären: Ich bin ja gerne bei blip.tv, da geht man nicht ganz so freizügig mit den Rechten um, wie bei den Konsorten.....


 










05.08.2008, 11:50

27.06.2008, 13:08

18.05.2008, 1:16

16.05.2008, 15:14

27.04.2008, 16:05

21.03.2008, 22:17

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