Die International Herald Tribune räsoniert über das Wahlwochenende in Spanien und stößt auf die nicht unerhebliche Rolle, die Handies und SMS dabei gespielt haben. Laut dem Artikel lag das Aufkommen an Kurzmitteilungen am Tag vor der Wahl um 20 Prozent über normal, am Wahltag gar um 40 Prozent. Obwohl 24 Stunden vor der Wahl jegliche politischen Versammluungen verboten sind, haben sich in Spanien die Leute einfach getroffen wann oder wo sie wollten. Ein Beispiel dafür, wie Technologie ein bestehendes Regelwerk schlagartig ins Altertum katapultieren kann. Und ebenfalls eine Bestätigung für Howard Rheingold. Dafür, dass an seinen Visionen mehr dran sein könnte, als ein 2003er-Sommerloch-Füller.
