Die Einführung neuer Technologien scheitert häufig an mangelnder Sinnbehaftung, nicht ausreichender Zweckmäßigkeit oder mangelhafter Produktreife. Oft genug wird etwas Neues aber auch schlicht nicht akzeptiert, weil es sich zu sehr vom Gewohnten unterscheidet. Fachleute sprechen dann vom so genannten "Geisterbahn-Effekt (GBE)". Statt Neugierde verursacht das Ungewohnte Unbehagen oder gar Erschrecken. Die Akzeptanzhürde schraubt sich ins Unüberspringbare. (Na gut, es gibt keinen GBE, aber klingt doch nicht schlecht und immerhin könnte es ihn geben, oder? ;-)),
Das Fraunhofer-Institut hat sich die Akzeptanzproblematik von Videokonferenzen zur Brust genommen und diese interessante Lösung ersonnen. Könnte funktionieren. Fast wie im richtigen Leben. Oder vielleicht sogar besser: Weder versagendes Deodorant, noch die ewigen Raucher-/Nichtraucher-Dispute vermögen ein angeregtes Gespräch nachhaltig zu schädigen. Fein.
