Die einen verdienen Geld, die anderen jammern über Studiengebühren.
Das eine schliesst das andere nicht aus :)
Und noch andere stellen 8000 Webpages über Literatur online, holen grade mal das Hosting raus, schütten ein paar tausend Euro an die Urheber von Rezesionen aus, edieren FAQs, machen Literaturzeitschriften jahrzehntelang oder Literaturvereine oder Innenstadtinitiavtiven oder wasweissich und müssen sich dann anmotzen lassen, weil sie mit dem Schreiben von Texten Geld verdienen. (Die Verlage hättens nämlich ganz gern umsonst gemacht, bad pun intended.)
Ich war (auch als Kulturist schon) der Ansicht, dass (Kunst-)Arbeit bezahlt gehört. Und Textarbeit gehört auch bezahlt. Die nächsten antvilles und twodays werden nämlich von den Verlegern aufgesetzt. Mit ganz eindeutigen Absichten.
Ich hab gestern einem geschrieben: Ich bin Netizen, Blogger und zu vermieten. In exakt dieser Reihenfolge.
Und ich arbeite lieber für Leute, die mir zuhören als für Leute, die mich kaputtredigieren, damit es zwischen die Anzeigen passt.
@Mario: Danke fürs Zitieren.
@Moe: Immer mal gucken woher das Geld 'eigentlich' kommt. Und entscheiden wie lange man von wieveil leben kann und will. Als Studi haben mir 500 Euro im Monat gereicht, incl alles.
Also anmotzen geht anders, würde ich meinen. Wobei ich immer noch nicht sehe, warum der eine Satz polarisierender als der andere sein sollte.
Und's ist zwar völligst OT, aber whatever: 500 Euro sind IMHO deutlich weniger als ~1000 DM es waren.
OK, angemotzt war es nicht, angedeutet ;) Den ungebetenen Gästen auf meiner Mandel rücken wir jetzt mit Penicillin zu Leibe, dann normalisiert sich auch wieder die Denke. (Falls man norales Denken als etwas Wünschenswertes auffassen möchte.)
Nachem ich für ein erstes Blog meine 4 Weisheitszähne nach deren Extraktion gescannt und gebloggt hab, habe ich nun das Bedürfnis ein Foto meiner Mandel zu machen.
Ich verspreche mir einen harten Kampf zu liefern.
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