Das Ende der Heimarbeit



Ob Telearbeit eine Vision von gestern ist oder die Normalität von morgen: keine Ahnung. Dem Heimbüro an sich räume ich jedenfalls eher kleinere Zukunftschancen ein. In den letzten knapp drei Jahren befand sich mein Arbeitsplatz in den heimischen vier Wänden und irgendwie klappte das auch immer, aber optimal ist anders.

Daher habe ich heute mein persönliches Ende der Heimarbeit eingeläutet: Herr Wolff und ich haben uns ein nettes kleines Büro in Düsseldorf-Bilk gemietet, genauer: hier, bei diesen freundlichen Zeitgenossen. (Wenn man es vier Wochen gemeinsam in einem Nissan Primera aushält, sollte ein geteiltes Büro eigentlich kein Problem darstellen :-))

Ab sofort bin ich also wieder stolzer Besitzer eines Arbeitsweges und dadurch bedingt hoffentlich auch bald wieder eines Feierabends.



Kommentare dazu:

Sehe ich da tatsächlich leere Bücherregale? Ts, ts, ts... Die werden ja wohl bald gefüllt, Herr Sixtus, oder? ;-)
Ad Astra
Na, denn man tau!
mit den richtigen kollegen ist ein büro schon was feines. hast du eigentlich vorher in deiner wohnung ein extrazimmer gehabt, wo du relativ diszipliniert nichts anderes gemacht hast, als zu arbeiten ?
wenn ich mal ganz bescheiden youtube zitieren darf: http://www.youtube.com/w/Test?v=MDaWvE-Tpsc
da wurde es aber auch zeit, den arbeitsplatz zu wechseln. dieses chaos beherrscht ja nichtmal das größte genie... ;)
naja gut, aber räumliche enge und die dadurch ggfs. entstehende unordnung sind ja nun faktoren, die man theoretisch durchaus auch durch eine größere wohnung mit einem separatem zimmer beeinflußen kann. anders formuliert: was war die primärmotivation für den umzug in ein ausgelagertes büro ?
Primär geht es mir ganz simpel darum, zwei Lebensbereiche voneinander zu trennen. Ich hatte zwar bislang einen separaten Raum um zu arbeiten, trotzdem verklumpten Privat- und Berufsleben immer wieder zu einer untrennbaren Ursuppe.

Es gibt Zeitgenossen, die schaffen es, eine disziplinierte Trenung der beiden Welten aufrecht zu halten. Ich hatte jedenfalls permanent Probleme damit.

Jetzt fahre ich schön mit der Straßenbahn "zur Arbeit" und danach wieder "nach Hause". Wie jeder Malocher. Das hat was :-)

Wobei: Die Möglichkeit, mich in ein Café o.ä. zu setzen und dort dank UMTS mein Tagwerk zu verrichten, möchte ich auch nicht mehr missen. Das hat nämlich ebenfalls was. Aber das kann ich ja nach wie vor.
martinstraße? nicht soweit davon hab ich vor 20 jahren gewohnt...
Das mit der Trennung der Lebensbereiche funktioniert tatsächlich innerhalb der Wohnung schlecht.
Ich habe deshalb im letzten Jahr die Besitzerin der zweiten Wohnung auf meiner Etage überredet, mir diese doch zu vermieten. Jetzt habe ich ein _richtiges_ Büro mit allem und zugeklappt: Eigene Tür, eigene Klingel, eigener Schlüssel, eigenes Bad. Mein Weg zur Arbeit beträgt 5 m. ich brauche nicht mal einen neuen Telefon- oder Internetanschluss. Das funkt alles aus meiner Wohnung rüber.

Ach so, zum Thema Feierabend:
Wenn ich aus dem Büro in die Wohnung gehe, habe ich Mittagspause oder Feierabend. Am Wochenende betrete ich das Büro nicht.

Nur manchmal nehme ich mein PowerBook und etwas Arbeit mit nach Hause.

Tadellos, Tadellöser, Sixtus & Wolff!
:)


 










16.05.2008, 15:14

27.04.2008, 16:05

21.03.2008, 22:17

03.02.2008, 1:02

16.01.2008, 18:04

09.01.2008, 21:37

20.12.2007, 1:55

13.12.2007, 16:18

12.12.2007, 21:57

08.12.2007, 14:01

04.12.2007, 18:14

28.11.2007, 18:08

28.11.2007, 2:10

27.11.2007, 18:07

06.11.2007, 11:27


Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.