Wir erinnern uns: Unternehmen A bietet ein quietschi-buntes Bonbon-Programm an, mit dem man sich ins Internet einwählen kann. Aufrund des LSD-verseuchten Trinkwassers Ende der Neunziger Jahre in der gesamten westlichen Hemisphäre, finden alle Leute das plötzlich ganz toll und kaufen wie bekloppt Aktien von A. Der Kurs der A-Aktien steigt dermaßen in die Höhe, dass A für eine Handvoll derselben das Unternehmen B aufkauft. B ist ein traditionsreicher Entertainment-Konzern. Die Analysten jubeln und stolz nennt sich der neue Megakonzern künftig A-B.
Cut. Fünf Jahre später. Mittlerweile hat der Aktienkurs der Firma, die sich inzwischen etwas schamhaft nur noch B nennt, der Schwerkraft nachgegeben, wie ein Koffer voller Bleiplatten. Findige Buchprüfer haben obendrein herausgefunden, dass es sich bei A um eine reine Geldvernichtungsmaschine handelt. LSD ist auch keins mehr im Trinkwasser und niemand mag mehr A leiden. Bei B überlegt man derweil offenbar, A schnellstmöglich abzustoßen. Koste es was es wolle.
Wenn so ne Börsenblase platzt, hallt der Nachhall ganz schön lange nach.
