Die letzten Echos der Dotcom-Blase

Wir erinnern uns: Unternehmen A bietet ein quietschi-buntes Bonbon-Programm an, mit dem man sich ins Internet einwählen kann. Aufrund des LSD-verseuchten Trinkwassers Ende der Neunziger Jahre in der gesamten westlichen Hemisphäre, finden alle Leute das plötzlich ganz toll und kaufen wie bekloppt Aktien von A. Der Kurs der A-Aktien steigt dermaßen in die Höhe, dass A für eine Handvoll derselben das Unternehmen B aufkauft. B ist ein traditionsreicher Entertainment-Konzern. Die Analysten jubeln und stolz nennt sich der neue Megakonzern künftig A-B.

Cut. Fünf Jahre später. Mittlerweile hat der Aktienkurs der Firma, die sich inzwischen etwas schamhaft nur noch B nennt, der Schwerkraft nachgegeben, wie ein Koffer voller Bleiplatten. Findige Buchprüfer haben obendrein herausgefunden, dass es sich bei A um eine reine Geldvernichtungsmaschine handelt. LSD ist auch keins mehr im Trinkwasser und niemand mag mehr A leiden. Bei B überlegt man derweil offenbar, A schnellstmöglich abzustoßen. Koste es was es wolle.

Wenn so ne Börsenblase platzt, hallt der Nachhall ganz schön lange nach.



Kommentare dazu:

Das ist doch alles nichts gegen Yellowbubble, Asche auf mein Haupt.


 










16.05.2008, 15:14

27.04.2008, 16:05

21.03.2008, 22:17

03.02.2008, 1:02

16.01.2008, 18:04

09.01.2008, 21:37

20.12.2007, 1:55

13.12.2007, 16:18

12.12.2007, 21:57

08.12.2007, 14:01

04.12.2007, 18:14

28.11.2007, 18:08

28.11.2007, 2:10

27.11.2007, 18:07

06.11.2007, 11:27


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