Udo bereichert das deutsche Blogdorf um ein interessantes Experiment: das Knastblog.
Zum Mitmachen aufgerufen sind: Gefangene, Angehörige, Anwälte, Sozialarbeiter, Pfarrer, ehrenamtlicher Helfer oder Justizmitarbeiter. Besonderer Service: Papierblogging. Wer über keinen eigenen Netzzugang verfügt (was bei einem Teil der Zielgruppe nicht unwahrscheinlich ist), schickt sein Posting einfach per Schneckenpost an Udo.
Ob auch Kommentare per Postkarte möglich sind, wurde bislang nicht bekanntgegeben. Und: Im Knast-Kontext von einem Medienbruch zu sprechen, fällt eindeutig unter das Kalauerverbot.
