Nora Ephron hat sich eine Debatte über Blogs und Journalismus angetan:
But I happen to think the Internet is a cosmic, seismic, amazing change, unlike anything that's gone before. Way more than television, it's changing the culture, it's changing the way people think, it's changing the way their brains work, it's changing pretty much everything. Although it doesn't seem to have changed panel discussions.
Und aus genau diesen Gründen werde ich nicht zu LesBlogs 2.0 fahren. Repetitae non placent, wie der Rheinländer sagt.
Es lebe die Inkonsequenz: Vielleicht fahre ich ja stattdessen zur re:publica, Blogging-Panels liegen heutzutage schließlich an jeder Ecke herum. Ach, habe ich schon erwähnt, dass ich hier eins moderiere, hier mitplaudere und hier vortrage? Und dass ich gerade für ein Medienmagazin über (gnrfzt) Blogs und Journalismus schreibe? Danach lass ich mich dann aber endgültig umschulen, zum Sportreporter oder zum Heizungsinstallateur oder so.
Ich bin nämlich langsam latent genervt, weil man je-des-Mal bei Null anfangen muss. Ob Panel oder Text: Die Debatte kommt nicht voran. Sie steht. Ich dachte eigentlich, die Ist-Bloggen-Journalismus-Frage wäre bereits vor zwei Jahren aus der Mode gewesen. Nix da: Das werde ich täglich bis zu dreimal gefragt. Mittlerweile reagiere ich bockig und verweigere ein Gespräch zu diesem Thema. Hmpff..., nicht gerade die besten Voraussetzungen für fruchtbare Konversationen. Ich weiß.

danke. einmal aus der seele!