
Weil mir der Link gerade über alle nur erdenklichen Mailinglisten um die Ohren gehauen wird, ab damit in die Blogosphäre: Hier ist die Geschichte (QT, 17 Minuten) von sechs Sekunden Schlagzeug (MP3), die im Jahre 1969 auf die B-Seite einer Gospel-Single gepresst wurden. Ursprünglich war noch ein ganzer Song drumherum, aber der interessierte die Menschen offenbar weniger, als diese drei Takte flockige Drums, die zunächst im HipHop verwurstet wurden und danach das Fundament einer kompletten Subkultur bildeten: Ragga, Jungle, Drum n Bass. Nate Harrisson erzählt in dem oben verlinkten Filmchen wunderhübsch, wie die kleine Drumloop unter dem Namen Amen-Break Karriere machte und was das alles mit Popkultur, Sampling, Copyright, freier Liebe, und Creative Commons zu tun hat. Schönes Wochenende noch.
