Schön, dass N-tv einen Reporter vor Ort hat, der telefonisch aus London berichtet. Weniger schön ist, dass ich das Gefühl nicht loswerde, der Kollege in der britischen Hauptstadt betet lediglich genau die Informationen ins Telefon, die zeitgleich über BBC World laufen. Diesen Eindruck kann man zumindest bekommen, wenn man zwischen den beiden Sendern hin und her zappt.
Wie wäre es denn mal mit einer ehrlichen Anmoderation? "Wir schalten um zu Jupp Schmitz, der gerade in einem Londoner Hotel vor der Glotze sitzt und Ihnen erzählen wird, was die Kollegen von BBC derzeit senden."
Da lese ich doch lieber Konstantin. Der nennt wenigstens seine Quellen.
Update 1: Die Londoner U-Bahn verfügt für solche Fälle jedenfalls über auffällig detailierte Hinweisschilder. Sogar der Ort des Unfalls ist auf den Plakaten bereits zu lesen. Und: Nein! Ich bin in keinster Weise anfällig für Verschwörungstheorien. Fiel mir nur auf.

Foto: Adam Tinworth
Update 2: UK Blogs Aggregator. Zitat:
Fuck! In a typically British manner, everyone is sitting down, carrying as normal with the occasional gathering around the television to listen to Charles Clarke tell us what we already know; nobody knows what’s going on. So why don’t we just have a cup of tea, relax and wait to see what happens.
Update 3: Dave is OK.
Update 4: Kings Cross Station
Update 5: Guardian: Your eyewitness accounts
Update 6: Moblog: Trapped inside the Tube
Update 7: Requiem.net behauptet:
A BBC reporter relayed her personal events where she left the underground after the first explosion, after a few minutes she went to hop on a bus and a bus nearby exploded.
