Identitätsdiebstahl ist eine verhältnismäßig einfache Angelegenheit, sofern man einige persönliche Details des künftigen Opfers kennt. Meist reichen schon Geburtsort, Geburtsdatum und ein paar weitere private Details, um beispielsweise eine Kreditkarte zu beantragen und dann aber mal so richtig shoppen zu gehen. In Großbritannien stellen angeblich jährlich 100.000 Leute entgeistert fest, dass irgend jemand ihren guten Namen missbraucht hat.
Die BBC berichtet nun von einem Experiment, das zeigt wie leichtfertig die meisten Menschen mit sensiblen Daten umgehen. Die Aussicht auf eine Gratis-Musical-Eintrittskarte reichte für 92 Prozent der Befragten aus, um frank und frei ihre privaten Daten auszuplaudern. "Disturbing" findet dieses Ergebnis der zuständige Mann von Scottland Yard. Indeed.
Nachtrag 2: Es muss nicht immer die eigene Blödheit sein. Es reicht, seine Daten jemandem anzuvertrauen, der sich nicht damit auskennt.
Nachtrag: Ei kuck! Heute (28.03.) hat es auch Slashdot gemerkt. Sixtus-Leser wissen eben mehr ;-)

1. April 2005: Liebes Webtagebuch, heute ist mein 27 Geburtstag, oh wie schön! Und ein Impressum habe ich jetzt auch. Gut, was?