
Na, das wurde ja auch Zeit: Wie Slashdot und TrekToday berichten, hat UPN endgültig die Reißleine gezogen und die aktuelle vierte Staffel der fünften Star Trek-Inkarnation Enterprise zur letzten erklärt. Der Grund: Außer den Darstellern, ihren Freunden und deren Zahnärzten, hat sich das Weltraum-Desaster niemand mehr angeschaut. Kein Wunder: Allein dieser grausame Altherrenrock-Titelsong, der besser in einer Becks-Bier-Reklame aufgehoben wäre ("Sail away..."), hat bei Millionen Fernsezuschauerfingern mindestens genau so starke Umschaltreflexe ausgelöst, wie eine Klingeltonwerbung von Jamba. Die Drehbuch-Immitationen, die zeitweise Baywatch-Niveau unterbieten konten, vertrieben schließlich auch die hartnäckigsten Fans. Jetzt is Schluss. Gut so. Und für die Zukunft: Ich möchte bitte nie mehr einen Raumschiff-Kapitän sehen, der seinen dämlichen Köter mit an Bord nimmt.

Vielleicht sollten mal nicht die Roddenberry-Epigonen Rick Berman und Brannon Braga ein Star Trek-Spin-Off machen. Den Machern gingen meiner Meinung nach auch langsam die Themen aus. Die waren doch überall dabei?
Tja, die gefährlichsten Feinde der Föderation sind halt nicht die Xindi, Klingonen, Romulaner, Borg oder Gründer sondern die fehlenden Zuschauer ;-) .