BitTorrent ist ja prinzipiell eine tolle Sache. An einem asynchronen DSL-Anschluss kann es aber auch ganz schön nerven. Grund: BitTorrent greift sich 100% der verfügbaren Upstream-Bandbreite. Egal wieviel im Downstream dann theoretisch noch Platz hätte: ist der Upstream dicht, geht gar nichts mehr. Das ist ziemlich dämlich und hat dazu geführt, dass ich den BitTorrent-Client bislang nur nachts angeworfen hab, wenn ich nicht am Rechner saß.
Doch das Leiden hat ein Ende: Gestern hab ich versuchsweise BitTornado installiert - und bin begeistert. Das Ding ist zwar noch in irgendeinem Alpha-Beta-Prerelease-Stadium, aber davon merkt man überhaupt nichts. Das wichtigste vorab: BitTornado erlaubt es, die Upstream-Rate auf einen beliebigen Wert zu begrenzen. Gibt man ihm zwei Drittel der Bandbreite, stört er in der Praxis quasi gar nicht mehr beim Websurfen. Mein persönliches Highlight: Innerhalb eines Torrents kann man einzelnen Dateien eine Priorität zuweisen. Beispiel: Wenn man sich (theoretisch, rein theoretisch ;-)) die komplette Staffel einer Fernsehserie zieht, muss man normalerweise warten, bis alle 22 Folgen komplett auf der Platte liegen, bevor man sich die erste Folge anschauen kann. Blöd. BitTornado erlaubt es nun (beispielsweise, wir erinnern uns: das ist alles nur ein Gedankenspiel, gell? ;-)), den ersten drei Folgen eine hohe Dringlichkeit zuzuweisen. Ergebnis: Sie sind zuerst da und man kann schon mal glotzen, während die restlichen 19 Folgen hereintröpfeln. Klasse! =8-]

der hat das Betastadium schon verlassen, Bandbreitenbegrenzung kann er auch und Prioritäten sowieso (sogar auch automatisch, was hervorragend klappt)