Mediensymbiose

Dass beim kommenden Parteitag der US-Demokraten auch Blogger an Bord sein werden und über solch überraschende Ereignisse wie die Kür Kerrys zum Präsidenschaftskandidaten (Surprise, surprise!) bloggen werden, hat sich ja schon rumgesprochen. Neu ist, dass CNN auf den Blogzug aufspringen wird und während der Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Technorati einen Überblick über die Debatten in der Blogosphäre liefern will. Das weiß zumindest Steve Gillmor zu berichten. Auch unser aller Doc wird zum Beratergremium gehören.

Interessant dürften die Versuche werden, die unvermeidlichen Medienbrüche zu kitten. Blogger bloggen von der Veranstaltung, andere Blogger greifen diese Posts auf, linken und kommentieren fleißig, Technorati analysiert den ganzen Klumpatsch und alle halbe Stunde fasst ein Moderator das Geschehen in der Blogwelt fürs Fernsehen zusammen, oder wie muss ich mir das vorstellen. "This is Bob Blog, reporting live from the Blogosphere for CNN..." Ob das Ganze mehr als nur ein bemühtes Spektakel wird, muss sich nächste Woche zeigen.

Wie auch immer: Meines Wissens nach ist dies das erste Mal, dass Weblogs als Meinungsmacht annerkannt werden und dass sie Einzug in eine aktuelle Berichterstattung finden werden. Wie schrieb Doc: "Bookmark this page in history"



Kommentare dazu:

Ohne einen einzigen Weblog zu produzieren und ohne Linkverweise in die Sphäre auf CNN.com hat sich CNN ganz gewieft in die Szene geworfen; ganz abgesehen von Kevin Sites.


 










16.05.2008, 15:14

27.04.2008, 16:05

21.03.2008, 22:17

03.02.2008, 1:02

16.01.2008, 18:04

09.01.2008, 21:37

20.12.2007, 1:55

13.12.2007, 16:18

12.12.2007, 21:57

08.12.2007, 14:01

04.12.2007, 18:14

28.11.2007, 18:08

28.11.2007, 2:10

27.11.2007, 18:07

06.11.2007, 11:27


Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.