DKP goes Weltverschwörung

Kommunisten haben es in Deutschland nicht leicht. Vor wenigen Dekaden wurden sie noch beschimpft und mit Berufsverbot belegt, inzwischen werden sie nur noch öffentlich ausgelacht.

So mancher harter Leninistenschädel mag ob solcher Behandlung weich geworden sein und/oder seinen Inhaber zum Verzehr von billigen Drogen genötigt haben. Anders ist es kaum zu erklären, dass die Repräsentanten der Arbeiter- und Bauernklasse in ihrem Parteiblättchen UZ dem Klassenfeind aus den USA und dessen Vasallen eine groß angelegte Klimaverschwörung ans Bein kleben wollen. Alles drin, was Illuminati-Leser mögen:

"Berichte über eigenartige Wettererscheinungen ... gitterartiges Muster weißer Streifen am Himmel ... Menschen hätten in den Wochen darauf über Atemwegserkrankungen, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit oder Störungen des Kurzzeitgedächtnisses geklagt ... Flugzeugtanks pulverisiertes Aluminiumoxid und Bariumsalze in die dünne Höhenluft gesprüht ... durch Bestrahlung des entstandenen elektrostatischen Feldes mit niederfrequenten Radiowellen künstlich Ozon erzeugt ... die hohe Zahl an Toten muss den Fachleuten zufolge in Kauf genommen werden ... weist darauf hin, dass das Projekt strikt geheim gehalten wird, um Panik in der Bevölkerung oder politische Gegenaktionen von Umweltparteien oder -gruppen zu vermeiden ... beteiligen sich so gut wie alle wichtigen Industriestaaten an diesem Programm ... durch das Beifügen pharmazeutischer oder biologischer Kampfstoffe eventuellen Gegner zu schaden ... "

Undsoweiterundsofort. Was mir bleibt, ist ein kleiner Tipp an die Redakteure der UZ: Liebe Kollegen, wenn Ihr Euch Hütchen aus Aluminiumfolie bastelt, dann kann der die CIA Eure Gedanken nicht mehr lesen.



Kommentare dazu:

SIXTUS GOES RECHTSCHREIBFREVELING

vom aufdecken eines redaktionellen fehlers zur persiflage einer ganzen zeitung sind mindestens zwei schritte notwendig. den ersten haben sie ja zufällig durch das entdecken des artikels bei megawatt getan, den zweiten allerdings, welcher im überprüfen des restlichen blattes zu bestehen hat, sofern überhaupt ein mir unverständliches interesse an der diffamierung besteht, ist von ihnen versäumt worden. anstattdessen pauschalisieren sie nach bestem vorbild.
im ganzen genommen ist solch ein fehltritt rudimentär.

oder etwa nicht?
"... dann kann DER CIA Eure Gedanken nicht mehr lesen."
lieber kollege, wenn sie einen rechtschreibkurs belegten, könnten sie zwischen maskulinum und femininum unterscheiden.
rehabilitieren können sie sich nun nie wieder und dieser unverzeihliche fauxpas verbietet mir von nun an texte von diesen rechtschreibfrevlern mit dem hausnamen sixtus zu lesen.

in ernst: ich finde ihr weblog trotz dieses fauxpas, und ich meine nicht den rechtschreibfehler, toll.
ich für meinen teil erhebe keinen anspruch auf vollständige exaktheit und perfektion, sollten sie also etwas an meiner kritik zu beanstanden haben: bitte sehr.

mfg
harm meissner

Hehehe, lustig. Vor allem dieser Kommentar gerade. Fastelt irgendwas von Rechtschreibung, schreibt aber konsequent klein. "IN Ernst" jetzt.

Ich bastle mir jetzt ein Aluminium-Hütchen.
Ich weiß mal wieder nicht, ob ich grinsen oder verdattert kucken soll. Vielleicht besser grinsen und noch ein Bier öffnen?

Und: Nein, Herr Meissner, was sollte ich an Ihrer Kritik zu beanstanden haben? Wenn das alles ist... <kopfschüttel>
hallo johannes.
tschüß johannes.

hallo hr. sixtus.
nein mehr kann ich wirklich ncht hervorbringen.
geknickt,
harm meissner
ich bin 17 jahre alt und wenn ich etwas nicht verstanden haben sollte, so erklären sie es doch bitte.
ihr <kopfschütteln> finde ich elitär.

mf,
harm m.


 










16.05.2008, 15:14

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