Zumindest das Internet. Wie Interfax meldet, müssen in China sämtliche Internet-Cafés bis Ende 2004 ein Zugangssystem integriert haben, das vor einem Verbindungsaufbau Name, Alter und "Bürgerinformationsnummer" des jeweiligen Surfers abfragt. Obendrein will man durch eine Proxy-Lösung "ungesunde Informationen und Websites" aus dem Netz herausfiltern. Offiziell wird auch im Land der aufgehenden Sonne mit der dicken Mauer drum® dieser Schritt mit dem Schutz der Minderjährigen begründet. Diese sollen vor der Konfrontation mit "Glücksspiel, Pornografie und Gewalt" bewahrt werden. Auch hierzulande wird dieses Argument immer wieder gerne von denjenigen bemüht, die das Internet gerne in eine Art Disneyland verwandeln würden. China ist nicht sooo weit entfernt, auch wenn in .de anscheinend langsam die Vernunft siegt.
