El Rep 2.0: Wie hättet Ihr's denn gern?

Am 20.9. wird der Elektrische Reporter ein Jahr alt. Zeit, sich ein wenig Gedanken über Um- und Ausbau, Renovierung, Auffrischung, Neugestaltung, was auch immer zu machen.

Spätestens im Winter möchte ich mein kleines Format ein wenig runderneuern. Thematisch wird der Fokus auf digitalen Technologien im Allgemeinen und auf dem Netz im Speziellen bleiben. Neben kleineren technischen Änderungen (ich überlege, künftig in 16:9 zu produzieren) steht aber auf jeden Fall auch ein formales Update an.

Und jetzt kommt Ihr: Was vermisst Ihr? Was soll sich ändern? Was soll auf jeden Fall so bleiben, wie es ist? Mehr Reportagen a la Barcamp? Magaziniger werden? Länger oder kürzer? Soll der Auftritt des El Rep auf den Anfang und das Ende beschränkt bleiben oder soll er sich künftig auch zwischendurch zu Wort melden? Soll ich Katrin Bauerfeind als Co-Moderatorin holen? (Scherz) Mehr Sex & Crime und weniger Technik-Blabla? (noch n Scherz)

Eure Wunschzettel bitte in die Kommentare oder per Mail: mario (ät) sixtus (pünkt) org. Vielen Dank im Voraus!



Kommentare dazu:

Obwohl er Kult ist, würde ich die Intro des elRep straffen. es sind gefühlte wenige Minuten, obwohl es nur viele Sekunden sind. Der elRep möge gleich auf den Punkt kommen :-)
Ich finde die Länge des ElRep genau richtig. Ein frisches Intro würde gefallen (wird aber eh zu tode kritisiert werden: "Früher war alles besser").
Mir persönlich haben die Interviews (besonders mit Mercedes oder Herrn Wales) deutlich besser gefallen als die Barcampreportage und würde mir auch besser als alles andere ( Hardwaregebabbel und so Zeug was es ja schon überall gibt).
Auch das Interview mit einem "unsichtbaren" Mario finde ich sehr gelungen.
Kurzum: ElRep ist super wie er ist. Ein Update des Designs (was aber auch so super ist) oder Intros als Frühjahresputz vielleicht, aber bitte nicht das Konzept ändern.

Grüße aus Heidelberg,

-Patrick-

a) 16:9 Format finde ich gut - noch besser waere eine Vollbild-Option, die ich bisher vermisse.

b) Ein Konzept mit festen Themen, die als strukturierte Homepage dauerhaft findbar sind, faende ich gut. Also Kategorien, die inhaltlich auf Text-Basis immer weiter ausgebaut werden. Die Videos als Teaser und Motivation.

c) Beteiligungsmoeglichkeit externer Autoren (ueber Kommentare hinaus)

d) Experten Forum zu ausgewaehlten Themen

e) zu speziellen Themen ein terminierter und zeitlich begrenzter Chat mit Experten - der dann dauerhaft auf der HP dokumentiert wird
Hi Mario,
Redesgin oder Traileränderung muss nicht, kann aber.
Der Barcampbericht hat mir persönlich nicht so gut gefallen. ich mag mehr die langen Interviews und dann auch gerne mit den 2 Kameras wie gehabt.
Längenmässig waren die bisherigen elRep Folgen meistens genau richtig.
16:9 finde ich Quatsch, für mich kein erkennbarer Vorteil.
Wenn du mit magaziniger meinst, dass du noch ein paar mehr feste Rubriken in die Sendung reinnimmst, fände ich das OK. Wobei ich nicht wüsste, was da jetzt noch rein passt, aber da hast du bestimmt noch ein paar Sachen auf Lager, oder?
Der Web2.0 Bezug kann ruhig rausfallen, würde mir nicht so doll fehlen.
Inhaltlich kannst du auch gerne auf aktuelle Themen eingehen (wie mit Peter Schaar aufs Thema Datenschutz). Persönlich gefallen mir die Sachen, in denen es mehr um Allgemeines geht (Peter Schaar, Peter Glaser, Lawrence Lessig) besser, als wenn die Menschen über ihre Firma reden.
Ach, ja und bitte nicht die Moderationen weglassen. Auch wenn ich die Barcamp Folge nicht so dolle fand, die Anmod war der Hammer.
Grüsse aus Oberbilk
Stephan





16:9 ist toll. Ausser für Interviewformate ,) Im Ernst, probier es mal aus.

Bei den halb(wegs)offenen Einstellungsgrößen, die du bisher verwendest (bzw. als Einzelkämpfer benutzt, um bei zappeligen Interviewpartnern auf der sicheren Seite zu sein), wird es zunächst sehr ungewohnt wirken. Und leer.
Moderator rausschmeissen, Spieletipps reinnehmen, und "Witz der Woche" erzählen - ZACK!

:-)

Im Ernst: Robs Vorschläge finden mein Wohlwollen.

Ich weiß, dass der Arbeitsaufwand kaum zu rechtfertigen ist, aber: Weil die längeren Interviews oft ausnehmend schöne Stücke sind, fände ich es angebracht, bei künftig stärker "magaziniger" Gestaltung Sonderformate zu veröffentlichen. Also ElRep als "Standard-Format", und ElRep Interview als "Sonderformat". Der ElRep damit als Dachmarke.

Sixtus.tv: All Sixtus, all the time...
Interviews sind das Herzstück des ER, und das ist auch gut so. Nur was soll da das 16:9-Format bringen? Was soll denn da links und rechts noch mehr zu sehen sein? Mehr Hintergrund, mehr Deko?

Die Moderationen könnten manchmal 'nen Ticken schneller gesprochen sein. Ist aber sicherlich Geschmackssache.


Noch was zum Blog hier: Kleiner Hinweis, dass der Spamschutz nur mit Cookies funktioniert, wäre nett. Man kann zwar erwarten, dass jemand, der Cookies deaktiviert hat, auch selber drauf kommt, die wieder anzuknipsen, aber ein Hinweis wäre einfach "korrekter".
Von mir aus könnte ElRep genau so bleiben, wie es jetzt ist, aber wo du schon fragst:

Ich kann den Begriff "Web 2.0" nicht leiden. Das Netz entwickelt sich ständig weiter.. eine Versionsnummer macht für mich da keinen Sinn. Ich persönlich nutze das Wort nur mit Anhängen wie "Web 2.0-Mist", "Web 2.0-Firlefanz" und Ähnliches. :)

Der Bericht über's Bar-Camp war ganz interessant, aber diese Effekte oder gemächliche Kameraschwenks mit Musikuntermalung - muss nicht sein. Ansonsten war der Bericht ja weniger Information sondern nur ein Video darüber, wie andere Leute Informationen austauschen. Somit hatte das Video selbst eigentlich keine wirkliche Information außer "Es gibt da Bar-Camps, da treffen sich Leute, die miteinander reden."

Videoformat ist mir Wurst. Ich kann allerdings in 16:9 keinen Vorteil sehen, außer, dass man es dann auf Notebooks bildschirmfüllend gucken könnte. Müsste man wohl mal ausprobieren.

Was die Themen angeht: Interviews sollten weiter das absolute Hauptaugenmerk darstellen. Letztenendes geht es ja hier um Ideen, und die erklären am Besten die, die sie haben und die, die sie umsetzen.

Vielleicht könnte man mehr kritische Stimmen zeigen, wie die gegen Google, die in einigen Folgen zu hören waren. Es klingt immer alles ein bisschen nach Friede Freude Eierkuchen und heile OpenSource-Welt.
Die kernige Moderation und den 70er-jahrestil würde ich ungern missen, allerdings wären gelegentlich ein paar Abers, kritische Töne oder evtl. sogar einmal eine Gegenstimme wünschenswert.
Außerdem fände ich auch interessant, wenn die Frage nach den sozio-kulturellen Auswirkungen der Technologien (noch) stärker beleuchtet würden, die technischen Details werden meist anderswo schon ausführlich genug durchgekaut.
Danke für die bisherigen Hinweise, Anregungen und Anmerkungen. Nur mal kurz zwischendurch zum Thema 16:9: Für das Web allein ist das Bildformat natürlich eigentlich vollkommen egal, aber Internet-Videos landen halt zunehmend auch auf wohnzimmerlichen Glotzkisten, ob via Apple-TV, Windows Media Center, MythTV oder was auch immer. Dass in solcherlei Early-Adapter-Haushalten, Röhrenkästen mit 4:3-Bild stehen, ist eher unwahrscheinlich.

Hinzu kommt: Portable Videoplayer schießen sich mehr und mehr auf 16:9 ein. Auch ein Argument.

Und dann das Web: Seit der Ankündigung, Flash könne bald auch H.264 abspielen, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, an 400-Pixel-breite Player zu denken. Ich erwäge eher 640x360.

Das würde bedeuten: Die Dinger kann man durchaus auf dem Wohnzimmer-Flatscreen ankucken, ohne dass sie qualitativ zuuu sehr vom vom TV Gewohnten abfallen, iPod, Archos et al spielen die Filme in voller Auflösung und der Web-User freut sich, weil er eine Bildqualität weit über Youtube-Matsch im Browser hat. Obendrein: Ein Fullscreen-Button, wie weiter oben gefordert, macht m.E. erst ab dieser Auflösung Sinn.

Das einzige Problem, dass ich bei dieser Idee habe: 3GP. Die Handy-Videos machen bis zu 10 Prozent der Downloads aus und diese Nutzer haben von Breitbild bei den allermeisten aktuellen Telefonen natürlich überhaupt nichts. Im Gegenteil.

Das hieße: Ein und dieselbe MP4-Datei versorgt künftig sowohl Web-Flash-Player als auch die meisten Podcatcher, eine WMV-Datei in gleicher Auflösung macht Windows-Media-Center-Nutzer und Gelegenheitssurfer glücklich (ihr würdet euch wundern, wenn ihr wüsstet, wie viele Menschen mit IE und ohne Quicktime unterwegs sind. Und: Ja, auch die will ich erreichen). Markus Beckedal darf weiterhin mit mir schimpfen, weil es den El Rep auch in Zukunft nicht im OGG-Format geben wird (ich bin Pragmatiker und kein Missionar). Ob eine Audio-only-Version weitehin sinnvoll ist, weiß ich noch nicht. Die Abrufzahlen sind überschaubar. Andererseits ist so ne MP3 auch fix erstellt und hochgeladen. Mal sehen.

Wie gesagt: Ich überlege noch. Aber eigentlich interessieren mich viel mehr eure inhaltlichen Wünsche.

Insofern: Weiter im Text.

Danke!
danke elRep für fast schon ein ganzes Jahr interessanter Interviews.
Ich denke, mach weiter wie bisher, insbesondere mit den Interviews!, denn die sind imho das Wesen des elRep - opfere sie keinen Ratgeberrubriken.
Auch die Moderation ist mir nicht zu "langatmig" fügt sie sich doch in das runde pointierte Hintergrundzeitalter und die Web 2.0 Frage ein - steht förmlich für den Schritt zurück, um zu schauen was da wirklich dran ist..., wobei ich auf letztere auch verzichten könnte

Firmenlastige Interviews (Handykontaktaufnahmefirma vor der Börse bspw.) können mE auch kritische Fragen enthalten, Mehrwert lege ich aber auf z.B. solche mit Herrn Schaar oder Wikipediagründer.
Rob c und d klingen auch erfolgversprechend.

aktueller Interviewvorschlag:bloggersterben
radek
Ich finds toll, wie es ist. Intro vielleicht etwas kürzer.
Zu den Formatfragen nochmal meine Meinung:
- 16:9 bringt bei Interviews, wie du sie machst, keinen Vorteil, denn ob Menschen auf ihren Glotzen im 16:9 Format eine unscharfe Bücherwand bzw. einen Blätterhaufen im Hintergrund sehen, oder schwarze Balken links und rechts haben ist egal. Es sei denn, du machst das aus ästhetischen Überlegungen oder bringst auf dem freien Platz, neben dem Interviewten noch was unter (per Split o.ä.)
- die aktuellen PMPs bieten alle, soweit ich im Bilde bin, kein 16:9. Nur der neue Archos 605 hat annähernd 16:9 (800x480 also 15:9). Die ganzen iPods haben 320x240, Apple TV schluckt am liebsten 320x240 oder 640x480, auch die Creative Dinger haben 320x240. Sprich: die Kisten, die grad im Umlauf sind, profitieren nicht von 16:9, genausowenig wie die 3gp Nutzer (zu denen ich übrigens auch zähle, weil auf meinem P1i die ElRep Folgen als 3gp ganz Ok aussehen)
- ElRep auf ne höhere Auflösung aufblasen und im Vollbild ist super, kann m.E. aber auch gut als 4:3 mit 640x480 sein

Nebenbei: Würdest du 16:9 mit der AG-DVX produzieren oder liebäugelst du noch mit ner bandlosen HVX? Die Speicherkarten sind nämlich mittlerweile wirklich bezahlbar.

Grüsse aus Oberbilk
Stephan
Der El Rep ist so, wie er ist, grandios – und trotzdem oder genau deswegen kann und wird er nur besser werden, wenn du deinem Kernkonzept treu bleibst und nicht zu sehr auf die weisen Schwätzer hörst.

Die Auswahl der Themen und Interviewpartner ist schlicht klasse: da wünscht man sich insgeheim ein Thema behandelt, und schwupps spricht die nächste Folge genau dieses an. Zauberei – oder eben El. Rep. Merci für die vergangenen, stets inspirierenden Folgen!

Die ständigen Zooms auf die Hände des Sprechenden sind ja inzwischen Vergangenheit, das wäre der einzige Kritikpunkt gewesen. Ha!
ich finde diesen alten, langsamen Stil ziemlich gut, du bist ja auch nicht mehr der jüngste. Vielleicht wählst du statt Weltraum und Ufo mal ein anderes Setting, ansonsten finde ich die 1on1-Interviews gut. Manchmal würde ich mir wünschen, dass deine Fragen nicht nur als Text kommen, sondern auch mit Ton und Bild, dann fühlt sichs eher an wie ein Gespräch.
Ich hab den ElRep immer in iTunes geguckt, jetzt auf dem Handy, ich hätte aber auch nicht gewusst, dass 16:9 dafür nicht so gut ist.
Ansonsten, einfach weiter so, weitere gute Gäste.

Inhaltlich bin ich bei Stephan Fritsch. Und: Siggi muss auf jeden Fall bleiben! Hier verstehe ich fast alles, auf seiner Seite nur die Hälfte ;-)
Die El-Rep-Beiträge sind gut, so wie sie sind :) Vielleicht kann man am 'nach dem Film' werkeln und ein schickes Diskussionsforum mit den Interviewten etc. etablieren. Und mit anwachsender Beitragsmenge könnten ein paar Kategorien zur Übersicht geschaffen werden. Aber inhaltlich bin ich wunschlos glücklich...
Wenn ihr das Intro ändert, kündige ich. Kult bleibt Kult (stellt es wenigstens zum download separat zur Verfügung). Man muss nicht immer alles ändern. aber man kann: Interviews könnten dynamischer gefilmt und oder geschnitten sein. Schick fände ich, Einsprungmarkierungen zur Verfügung zu stellen - also "Kapitel" ... mit Bottomlines ...
Bitte nur kleine Änderungen, evtl. Kürzen des Intros. oder...besser nicht! Der E-Reporter ist genial und einzigartig, so wie er ist.
Continuity rules!
Alles so lassen - Bis auf das alberne Web 2.0 -Dingens. Ansonsten: Glückwunsch zum 1. Jahr !

Ach, noch was: Vielleicht wäre es ja auch mal spannend die etwas anderenGestalte(n)r des Webs zu interviewen, den hier z.B.:
http://www.ulfkotte.de
So irrelevant für den öffentlichen (web-) Diskurs sind solche Typen nicht.
Das meinst du jetzt nicht wirklich ernst, gell?
Und ob. Z.B.als "Bug" der Woche. Oder so. Nicht immer nur die Guten....
Alles super, bis auf die blöden Web 2.0-Schlussgags. Ich kann mich an keinen einzigen erinnern, der irgendwie lustig war.
Hallo Mario!

Ich mag die ausführlichen Interviews. Besonders interessant fand ich die Stücke mit Mercedes Bunz, Oliver Ueberholz, Hossein Derakshan und den Bildblog-Machern.
Die Barcampreportage mochte ich dagegen überhaupt nicht. Da kam einfach inhaltlich nicht viel rüber, fand ich. Gleiches galt für Dan Gillmor. Aber das mag daran liegen, dass ich sein Buch gelesen habe und er sich seitdem thematisch offenbar nicht wirklich weiter entwickelt hat.

Eine dezente Modernisierung kann nicht schaden.

Das Intro würde ich lassen, die einleitende Moderation jedoch ändern: Den elektrischen Reporter in Farbe, ohne Raumschiffe im Hintergrund und in Text und Sprache zwar dem eigenen Stil treu bleiben, aber eine Spur natürlicher werden (nur eine Spur!).

Die Interviews selbst sind in ihrer Art sehr gut und bedürfen keiner Änderung. Thematisch ist eine Öffnung über das Web 2.0 hinaus zwingend nötig, sonst liefe sich die Sache irgendwann tot (was sehr schade wäre).

Das bedeutet: Ein ganz neuer Horizont an Interviewpartnern, die allgemeiner zum Internet, im Einzelfall aber dennoch auch noch nach dem Web 2.0 befragt werden können.

Reportagen: Den Kern sollten weiter Interviews bilden, von interessanten Konferenzen könnte aber auch im Stil einer Reportage berichtet werden (allmähliche Erweiterung des Formats).

Klar ist auch, dass Siggis letzte Worte bleiben müssen.

Von der Technik versteh ich nix, 16:9 oder sonstwas ist mir persönlich egal. Ich gebe nur zu bedenken, dass der Anteil der mobilen Zuschauer wachsen könnte (iPhone & Co. lassen grüßen).

Die Kunst wird sein, alles frisch und dennoch altvertraut wirken zu lassen. Aber bitte nicht wie Robert Basic jedes Pixel der Community zur Diskussion stellen... ;-)
elRep ist so wie er ist schon eine echte Bereicherung - keine Frage. Weil aber nichts so gut ist, dass es nicht noch besser werden könnte, würde ich Weiterentwicklungen in Richtung zusätzlicher Verknüpfung treiben. So interessant die Interviews für sich sind - ich krieg Allergien, wenn ich gezwungen werde, dieses blöde Viewer-Fenster anzuklicken. Zudem geht in einem Videointerview wahnsinnig viel unter - einfach weil Gedanken von Menschen, die voll in ihrem Thema stecken, vielleicht nicht so schnell nachzuvollziehen sind für Zuschauer, die noch nicht so weit sind.

Nimmt man beispielsweise Interviews wie das mit Mercedes Bunz, steckt der Text von vorne bis hinten voller interessanter Sätze, die man oft einzeln zu Themen für sich machen könnte - und mit entsprechenden Zusatzinformationen anreichern.

Natürlich ist ein solcher Versuch uferlos - aber den Versuch wäre es allemal wert. Beispielsweise, indem man die Zuschauer, die Community entscheiden ließe, welche Stellen als Schlüsselstellen gelten und dann an diese Stellen direkte Sprunganker ins Video setzt.

Ein Interview könnte dann aus 35 aneinandergehängten Sekundenminis bestehen, die einzeln und gezielt oder am Stück konsumierbar wären.

Faszinierend finde ich auch Deine in aktuellen Beiträgen beginnende Querverknüpfung/einspielung von früher geführten Interviewfragmenten - und die dadurch entstehende Differenzierung zu einer einzigen These.

Auf die Spitze getrieben könnte der Gedanke bedeuten: Ein System, in dem das einzelne lineare Interview ebenso existiert wie ein Baukasten von verschlagworteten Videofragmenten, der thematisch zusammenhängende Splitter nach welchen Kriterien auch immer neu zusammenfügt und dadurch etwas neu entstehen lässt, das es vorher noch nicht gab...
Als Enclosures im Feed eingebundene Videodateien fände ich gut. Ebenso eine Nennung der Datei- und Bildgrößen bei den Downloadlinks.
Martin, wenn das alles ist: Der El Rep bietet bereits jetzt für jedes einzelne Dateiformat einen separaten Feed, der natürlich Enclosures nebst Dateigröße enthält.
Oh, Tatsache. In den Feeds (zumindest Quicktime) gehen aber die Links nicht :( (Sind nur reiner Text) Beides zusammen in einem Feed und ich bin glücklich :)

Die Größenangaben meinte ich allerdings eher bei den 5 Downloadsymbolen unter dem jeweiligen Beitrag. Da halte ich sie für den Gelegenheitsbesucher für nützlich. Könnte man ja zumindest in ein title-Attribut packen, wenn’s keine Umstände bereitet, dann wären keine Basteleien am Layout nötig.
Einen Kameramann ausleihen und selber mehr aufs Bild würde ich begrüssen.

Auch wenn das formal noch altmodischer ist.
Ich finde es toll so wie es ist - um es noch toller zu machen, könnte es ruhig noch verspielter werden. Nicht nur Gast-Monolog die ganze Zeit, sondern auch mal den Reporter zwischendurch, oder irgendwelche passenden Videoschnipsel... was die ganze Sache natürlich auch aufwändiger macht.

Und bitte, bitte - nicht am Fernsehn orientieren. Der Elektrische Reporter gefällt so vielen Leuten (neben den Themen und Gästen) vor allem, weil er sich nicht wie Fernsehn anfühlt.

Und - länger kann's gerne auch sein.
Auch ich fände es gut, wenn die Fragen gesprochen würden. Nicht nur, weil es dann mehr wie ein Gespräch wirkt, sondern auch, weil ich schlicht nicht die ganze Zeit hinsehe :)


 










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