Einfach aber leider nicht jedem einleuchtend. Leider!
Man sollte nicht nur Messer verbieten. Sondern gleich alle Steaks. Und dazu auch die Restaurants.
Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wievielen Menschen damit das Leben gerettet werden könnte, wenn sie nicht an Spare-Rib-Teilchen in Restaurants ersticken würden? Wieviele Menschen erst zu spät merken, trotz Allergie, dass in den Ente-Süß-Sauer-Soße noch Supren von Erdnüssen sind?
Etliche Menschen könnten noch leben, wenn diese Restaurationsverbrecher nicht so schamlos große Steaks anbieten würden, und diese auch noch bewerben dürften. Verbietet Maredo oder lasst diese Restaurants zumindest überwachen. Für unser aller Sicherheit.
Praktisch alle Verbrechen von Leuten, die Internetzugang haben, wären übrigens schon im Vorfeld verhinderbar, wenn sich alle an der Aktion „Blogger helfen Schäuble“ beteiligen würden: ALLE Mails CC an Schäuble … ;-)
@gebtAcht
das ist mal ne tolle Sache, da sparen wir der Stasi 2.0 echt eine Menge Arbeit.
Kluger Mensch der Jimbo, diese Analogie werde ich mri merken.
Gute Analogie! Und wenn der Staat die sog. Unschuldsvermutung jeden Bürgers kippt und ihn unter Generalverdacht stellt, können wir uns ja selber das Prädikat 'Schurkenstaat' verleihen. ;)
Wie paradox ist es denn, dass das Volk Vertreter wählt, die dann beschliessen, dass ihre Wähler pauschal als Straftäter zu sehen sind? Folgerichtig wären die Volksvertreter ja dann aus ihrer Sicht von Verbrechern gewählt, oder zumindest von solchen Bürgern, die es potentiell sein könnten. Wie legitimieren sie dann ihre Handlungsbefugnis?
Naja, Abbau der Demokratie: Man nehme eine grosse Koalition, um politische Angriffsfläche bei etwaigen Vorhaben zu minimieren. Projektionsfiguren aufstellen, die nach bester Machiavelli-Manier Angst in der Öffentlichkeit schüren und die Pläne als Notwendigkeit verkaufen. Am besten solche Leute, die von Gegnern aufgrund spezieller Eigenschaften (Ex-RAF-Anwalt, Behinderung) nicht so angegriffen oder auch in Frage gestellt würden wie Politiker ohne diese Attribute.
Das Netz hat politische Kraft gewonnen - ein unmittelbares Machtinstrument in den Händen des Volkes? Das darf nicht sein, da treten Machtstrukturen zu Tage, die wesentlich älter als unsere Demokratie sind und jetzt ihren Einfluss schwinden sehen.
Und die Maßnahmen, die uns vor dem Terror beschützen sollen, sind so absurd, dass es mehr als offensichtlich ist, dass sie ein anderes Ziel verfolgen: Den Kontrollverlust der Mächtigen durch den Wildwuchs Internet einzudämmen. Ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt dem halbwegs Gebildeten zahllose Beispiele für die Beziehung zwischen Wissen und Macht, aber wahrscheinlich war ja 'PISA' auch schon Teil des Plans ;)
Abschliessend kann man nur sagen
"Die Frage ist nicht, ob wie paranoid sind, die Frage ist, ob wir paranoid genug sind."
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