Belohnung

Wer heimlich oder öffentlich die beiden Glocken aus den beiden Kirchen herausmontiert, zwischen denen sich mein Büro befindet und die mehrfach täglich, mal solo mal im Duett versuchen, mir die Nerven zu rauben, erhält von mir zwei Kisten Bier. Marke nach Wahl.

Hätte heutzutage eigentlich irgend ein Verein Chancen auf Zulassung, wenn er in seine Satzung schreiben würde, "Xmal am Tag geht von unserem Clubhaus Lärm von nicht weniger als Y Dezibel aus"?



Kommentare dazu:

In einem ähnlich gelagerten Fall (Fürstenplatz) hatte ich vor Jahren die Idee, in den Kirchen einen potenten Gehttoblaster zu verstecken, der durch das Geläut eingeschaltet, in vollster Lautstärke "Highway to hell" spielt. Weiß gar nicht, warum ich das nicht realisiert habe.

Ansonsten finde ich, dass zwei Kisten Altbier eine etwas zu geringe Belohnung für eine Tat ist, für die man den Rest seines Todes in der Hölle schmoren würde.
Na gut, drei.

Und was willst du überhaupt im Himmel? Da kennst du doch niemand ;-)
Ich habe einen netten Nachbarn, der uns zwar am Sonntag nicht mit Glockengeläut, aber um so mehr mit den herrlich süßen Klängen seines Winkelschleifers oder seines Betonmischers erfreut, sofern es das Wetter her gibt.

Es ist immer ein besonderer Ohrenschmauß von diesen herrlich süßen Klängen allsonntaglich geweckt zu werden. Wie gerne würde ich mich von süßem Gesäusel feiner Glocken wecken lassen, bleibt es mir doch leider Gottes elendlich verwehrt.

Ich kann nur sagen, habt euch mal nicht so zickenhaft wegen der Glocken...es gibt weitaus schlimmeres!!!

mfG lahnix
"Es gibt schlimmeres" lasse ich nicht gelten. Es gibt (nahezu) immer etwas schlimmeres. Es gibt aber auch immer etwas besseres. Zum Beispiel ein Leben ohne das Gedröhne von aneinanderschlagenden Bronzeteilen.
Noch kenne ich im Himmel niemand, aber Einstein, Schweitzer, King und Konsorten würd ich gern kennen lernen - vielleicht sind die ja in Wirklichkeit ganz lustig ;-)

Drei Kästen? Sagen wir: Sechs Kästen Füchschen, und die Verhandlung ist wieder geöffnet. Überhaupt: In Düsseldorf muss man doch bloß mal mit dem Küster n Bierchen trinken gehen. Dann erreicht man doch fast alles.
Altbekanntes Problem... "Contractual Obligations" Album der Pythons: "Bells":
http://bau2.uibk.ac.at/sg/python/Scripts/ContractualObligations/TheChurchBells
Hat mir damals den Abnabelungs-Prozess vereinfacht :-)

Man: I wish those bloody bells would stop.
Wife: Oh, it's quite nice dear, it's Sunday, it's the church.
M: What about us atheists? Why should we 'ave to listen to that sectarian turmoil?
W: You're a lapsed atheist, dear.
M: The principle's the same. The Mohmedans don't come 'round here wavin' bells at us! We don't get Buddhists playing bagpipes in our bathroom! Or Hindus harmonizing in the hall! The Shintus don't come here shattering sheet glass in the shithouse, shouting slogans
Anstiftung zur Straftat. Und das von einem Denkmenschen. Was die Toleranz gegenüber andersbimmelnden angeht, ist das doch nichts als eine Alkoholfatwa. Entsentzlich.
Tja, die Kirche ist eben nicht irgendein Verein. Ich find´s gut und richtig.
Wobei man könnte schon drüber diskutieren, ob bimmeln 4mal pro Stunde sein muss. Morgends, Mittags und Abends finde ich aber Kult!
@Christian:
Ist aber wieder Definitionssache, wann es morgens, mittags oder abends ist... :-)
Ich hatte das mal. Ich habe den Pfarrer mitten ins Bimmeln hinein angerufen und geäußert, dass ich mich elendig gestört fühle.
Ab da herrschte Ruhe zu den Zeiten, an denen man besonders gestört wird.
Inzwischen bin ich mehrmals umgezogen und weiß nicht, was sich da jetzt tut. Ich habe da nicht nochmal angerufen und verkündet, dass ich wegziehe.

Versuch's mal. ich bin auch mit einem Kasten Uerige oder Schumacher oder Füchsken zufrieden


 










06.09.2008, 4:16

14.08.2008, 19:12

05.08.2008, 11:50

27.06.2008, 13:08

18.05.2008, 1:16

16.05.2008, 15:14

27.04.2008, 16:05

21.03.2008, 22:17

03.02.2008, 1:02

16.01.2008, 18:04

09.01.2008, 21:37

20.12.2007, 1:55

13.12.2007, 16:18

12.12.2007, 21:57

08.12.2007, 14:01


Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.