Die Akte Thomas Promny ist mal wieder um einen Schnellhefter dicker geworden: Da offenbar niemand in der Blogosphäre seine gesichts- und geistlosen Stadtblogs verlinken will, kauft sich der einstige Usenet-Spammer (ja, das ist seine E-Mail-Adresse) einfach einen Haufen Links zusammen.
Das könnte einem eigentlich egal sein, allein: Die verlinkenden Blogger wissen nichts von ihrem Glück. Sie wollten lediglich einen harmlosen Blogcounter in ihre Seiten einbinden und nicht etwa zur Linkschleuder für mehr als zweifelhafte Web-Projekte mutieren. Das ist keine Link-Hurerei, denn Huren werden bezahlt. Um im Bild zu bleiben: Das ist Link-Vergewaltigung.
Übrigens: Google mag solcherlei versteckte Hyperlinks überhaupt nicht und entfernt Mitglieder von Linkfarmen ratzfatz aus dem Index. Dieses Risiko geht jeder Blogcounter-User ein. Also: raus mit dem Ding!
Um so unverständlicher, dass der selbsternannte deutsche Vorzeigeblogger seine Seiten ganz und gar freiwillig mit Anzeigen von Promnys Unternehmen "Adfire" zuklebt. Aber wie sagt man: Erst kommt das Hundefutter, dann die Moral.
Ach ja: Eine Alternative zum Blogcounter gibt es hier.

...auch hier. ...
Gepingt: 29.12.2005 | 12:49