Seit geraumer Zeit zerreißt sich die US-amerikanische Blogosphäre ihre Mäuler über die Website Blogebrity. Dort wird ein Hochglanz-Magazin über populäre Blogger angekündigt, im Stil der üblichen Glamour-Promi-Blätter. Obendrein erdreisten sich die Betreiber, Blogger in A-, B-, und C-Listen einzuteilen. Frechheit! Das gab natürlich einen hübschen Buzz und einige heftige Diskussionen.
So wie es aussieht, hat die Blogwelt präzise so reagiert, wie die Initiatoren es sich gewünscht haben. Denn Blogebrity ist nichts anderes als ein Kandidat in einem Wettbewerb für virales Marketing. Die Site hat es dort immerhin schon auf Platz drei gebracht. Nicht schlecht. Und was lernen wir daraus? Blogger sind berechenbar. Clevere Leute können ihre Reaktionen verhersagen und zu ihren Gunsten nutzen. Nicht besonders schmeichelhaft, gell?

...wissen mehr Vor knapp einer Woche wies meiner einer darauf hin, dass sich hinter Blogebrity aller Wahrscheinlichkeit nach eine virale Marketing-Kampagne verbirgt. Diese Meldung stand hier keineswegs exklusiv, sondern schwirrte schon ...
Gepingt: 01.06.2005 | 13:47