Neues von Apple



Dazu passend: Announcing the Apple iProduct.



Kommentare dazu:

Naja, Mario, bei einem Einstiegspreis von 489 EUR für einen schnuckeligen Einsteigermac inklusive Viren-resistentem Betriebssystem und allerlei leckerer Software fallen ja ab dem 29. Januar ein paar liebgewonnene Argumente weg.


w/kind regs iRoland ;-)
Als Agnostiger bin ich aber dummerweise unanfällig für jegliche Form von Heilsversprechungen. Auch wenn der Tarif für die Ablasszahlungen neuerdings gefallen ist. ;-)
Agnostiker - Agnostiger - Agnos Tiger - Tiger - Mac OS X 10.4 "Tiger"... hey, Du bist dem Himmel näher als Du denkst ;-))


w/kind regs (Roland)
Die neusten Macs mögen zwar jetzt billiger sein, sind aber letztenendes auch nur noch PCs im Designergehäuse. Und was die ganzen "Argumente" von wegen Sicherheit und Software angeht, sind einige kostenlose Unixvarianten dem Mac noch um einiges Vorraus. Wen Apple nun damit wirbt, man könne jetzt auch Windows auf dem Mac installieren, disqualifiziert sich die Firma eigentlich Selbst, denn dann gehen ja die beworbenen Vorteile, die den Mac angeblich so viel besser als einen Windows-rechner machen, automatisch flöten.
Hm, ja und nein...

Erstens mal kann man es keinem recht machen. jahrelang wurde kritisiert, Macs seien zu teuer und zu elitär. Nun sind sie preiswert wie andere auch, bieten den Zusatznutzen, wenn's denn unbedingt sein muss, auch Windows installieren zu können (mit dem bekannten offenen Normaluser-Scheunentor für Viren aller Art). Und auch das ist wieder Kritikpunkt. By the way: Mac OS X läuft auch dan unbeeinflusst auf dem Mac weiter, wenn die Windows-Partition infiziert sein sollte! Und der Vergleich eines etablierten und mit hochklassiger Software gesegneten OS mit der Vielzahl kostenloser Unix-Varianten, die es gibt, ist Augenwischerei. Ich arbeite beruflich mit Office, Photoshop und diversen sehr speziellen Bildbearbeitungs- und Videoschnittprogrammen unter Mac OS X (auf einem Nicht-Intel-Mac G5 Quad) und das einzige, was mich interessiert, ist, dass das System stabil und sicher läuft, 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. Das tut es. Man kann es eben nicht allen rechtmachen ;-)
Das klingt wie die Werbetextversion von "Ab jetzt sind Macs nur noch PCs im Designergehäuse, die mit Apples eigenem Unix-derivat ausgeliefert werden."
Sehr spezielle (!) Software, die selbstverständlich nur unter Mac OS läuft, mag das passende Totschlagargument für Mac-verehrer sein, alle Anderen nehmen weiter eines der vielen Programme, die das gleiche machen und auf ihrem lieblingssystem laufen.
Sei bitte nicht sarkastisch. Wenn ich sehr spezielle Software schreibe, dann meine ich sehr spezielle Software. Mein digitaler Schwarzweißfotografie-Workflow ist in der Tat so beschaffen, dass er in gleicher Art weder auf Linux- noch auf Windows-Basis duplizierbar ist. Im übrigen liegt mir nichts ferner, als Windows-PC-Verehrer zu missionieren. Jeder mag nach seiner Facon glücklich werden. Da Einzige, was mich interessiert, ist der 24/7/365 Effekt. Und mir ist völlig wurscht, auf welcher Systemplattform ich den erziele. Unter Linux war der Wartungsaufwand so groß, dass er sich für mich nicht gerechnet hat. Unter Windows (XP Prof) habe ich täglich rund 1,5 Arbeitsstunden auf die Systempflege, Virenschutz und Treiber-Updates aufgewendet, die mir kein Kunde bezahlt hat. Nein, mein Freund, ich habe die Erfahrungen, von denen gern herumgetrollt wird, alle hinter mir und für meine ganz individuelle berufliche Situation die notwendigen Konsequenzen daraus gezogen. Ein Rechner ist schlicht ein Werkzeug, nicht mehr und nicht weniger. Und genauso hat er zu funktionieren.
Apple selbst hatte doch bisher PCs (und zwar wörtlich PCs, nicht etwa Windows) als Spielzeug abgetan und seinen Macs ein überlegenes und professionelles Image verpassen wollen (RISCs sind ja besser als CISCs und so weiter). Wenn diese Firma nun selbst PC-hardware als Macs vertreibt, tritt in mein Gesicht aus unerfindlichen Gründen ein zynisches Grinsen. "Recht" ist mir allerdings beides.
Wieso nun etablierte Systeme wie BSD als Alternative zu Mac OS Augenwischerei sein sollen erschließt sich mir aber nicht.
Wer an ein bestimmtes Programm gebunden ist benutzt in dem Fall eh das System, auf dem dieses Programm am besten läuft, aber das lässt ja keine Schlussfolgerung über das System selbst zu.
Größeren Aufwand beim warten meiner Systeme hatte ich allerdings bisher unter keinem OS (selbst Windows läuft nach 5 Jahren noch stabil).

Übrigens: Mac OS X läuft jetzt auch auf "normalen" PCs.
Die Abkehr von der RISC Technologie halte ich auch nach wie vor für Schwachsinn :-) Ich gestehe Steve Jobs aber zu, dass er als typischer Egomane einsame Entscheidungen trifft. Als Chef möchte ich ihn weißgott nicht haben ;-)) Ich bin selber ein großer Fan der diversen Linux Derivate. Aber für den "normalen", nicht intensiv vorgebildeten User sind sie als OS nach wie vor keine Alternative, sorry. Dazu ist die Oberfläche trotz allerlei GUIs noch nicht weit genug entwickelt für ein vollständig intuitives Arbeiten (wohlbemerkt: die Rede ist von Norbert Normaluser!). Und was Deinen nicht angefallenen Wartungsaufwand angeht: Du Glücklicher! Du scheinst zumindest von den knapp 20 Windows-Usern, mit denen ich beruflich direkt zu tun habe, der Einzige zu sein, der das von sich behaupten kann. Gratulation! Leider sind aber nicht alle User so fit (und diszipliniert genug!) rechtzeitig das Richtige zu tun, saubere Back-ups zu ziehen, die Virenscanner regelmäßig zu aktualisieren usw.


 










16.05.2008, 15:14

27.04.2008, 16:05

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