Weblogs und Onlinemagazine zum Mitmachen: Im Netz kommen vermehrt Hobbyautoren zu Wort
Von Mario Sixtus
Mit den Weblogs wird das Publizieren im Internet immer beliebter. Preisgünstige oder gar kostenlose Onlinesoftware erlaubt es Hobbyautoren, Texte problemlos (zumindest potenziell) einem Millionenpublikum zugänglich zu machen. Doch im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Surfer haben Einzelkämpfer meist wenig Chancen - zu stark sind die etablierten Internetmagazine. Das ist schade, weil Weblogs mitunter dank ihrer frischen Schreibe und ungewohnter Blickwinkel die Online-Publizistik durchaus bereichern.
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Webseiten versorgen zunehmend "Feedreader" mit Informationen - das erlaubt gezieltes Lesen statt langem Surfen
Von Mario Sixtus
Wer im Jahr 2003 in seinen Lieblingsthemen detailliert informiert sein möchte, klappert täglich Dutzende von News-Sites und Webmagazinen ab. Ein Unterfangen, das mitunter recht mühselig sein kann: Neben, über und unter den gewünschten Nachrichten quälen sich bei jedem Aufruf Menüleisten, Banner und Grafiken durch die Leitung, und oft genug wurde die Seite seit seinem vergangenen Besuch nicht einmal aktualisiert.
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Mit der jetzt erhältlichen Zugangssoftware der Version 8.0 versucht AOL verlorene Kunden zurückzugewinnen und setzt dabei auf ein untypisches Konzept: Freiheit der Wahl.
Von Mario Sixtus
Wer es Mitte bis Ende der Neunzigerjahre schaffen wollte, nie eine AOL-CD in die Hand zu nehmen, der musste sich wirklich Mühe geben. Keine Fernsehprogrammzeitschrift und keine Illustrierte konnte man durchblättern, ohne dass irgendwann der 30-Freistunden-Silberling herauskullerte. Lange Zeit nahm AOL auf diese Weise dem uneingeschränkten Marktführer T-Online respektable Anteile ab und etablierte sich als starke Nummer zwei der Internet-Zugangsanbieter in Deutschland.
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Im Wiki-Web können alle Surfer Seiten umschreiben und hinzufügen - so entstehen ganze Enzyklopädien
Von Mario Sixtus
Wissen ist in. Allerorten wird es zum Rohstoff des 21. Jahrhunderts ausgerufen. Doch je mehr man weiß, desto wichtiger ist es, die Informationen professionell zu verwalten, zu organisieren und zu pflegen. Manche Unternehmen bauen dazu teure, komplexe Knowledge-Management-Systeme ins Firmennetz ein. Doch das Wissensmanagement geht einfacher - mit Wikis.
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Seit letzter Woche ist Netscape Vergangenheit. Er war der erste Webbrowser für Jedermann und erlebte eine wechselvolle Geschichte wie wohl kaum ein anderes Stück Software.
Von Mario Sixtus
Die Trauer in der Netzgemeinde hielt sich in Grenzen, als letzte Woche, mit der Entlassung von 58 Entwicklern und der Entfernung des Netscape-Logos von der Firmenfassade, die Geschichte des Netscape-Browsers ihr höchstwahrscheinliches Ende nahm. Zu eindeutig waren die Symptome der letzten Wochen gewesen und zu häufig hatten die Fans des Internet-Urgesteins in den vergangenen Jahren schon schwere Zeiten durchleben müssen, als dass Schock oder Wehmut noch eine Chance gehabt hätten.
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