Den klassischen TV-Sendern laufen die Kunden davon. Immer mehr Internetnutzer ziehen sich ihr Programm direkt aus dem Netz - individuell, kostenlos und werbefrei
Von Mario Sixtus
Laut verkündet Mark Pesce das Todesdatum. "In den Geschichtsbüchern wird stehen: Das Fernsehen starb am 18. Oktober 2004", sagt er in einem Vortrag vor Studenten der Australian Film Television and Radio School in Sydney. An diesem Datum strahlte der britische Satellitensender Sky One die erste Episode des Remakes von "Battlestar Galactica" aus. Der US-amerikanische Kabelsender SciFi Channel, der zur Hälfte an der Produktion beteiligt war, wollte mit der Serienpremiere hingegen noch bis zum Januar warten, einem Monat, der traditionell arm an TV-Highlights ist.
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Social Software und das neue Leben im Netz
Von Mario Sixtus
Es geht um Jobs, um Business oder einfach nur um nützliche Kontakte. Man bahnt Geschäftsbeziehungen an, knüpft Netzwerke und Seilschaften. Man tauscht Adressen aus, vermittelt Ansprechpartner, öffnet anderen Türen und hofft selbst auf den entscheidenden Zugang. Auf die richtigen Beziehungen kommt es an. Genauso wie im echten Leben.
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In der durchdigitalisierten Welt werden Entfernungen gleichgültig. Ferndiagnose, Fernwartung, Fernsteuerung: So genannte Remote Services spielen in Industrie, Medizin und vielen anderen Bereichen eine immer größere Rolle
Von Mario Sixtus
Sir, die Impulsgeneratoren des Shuttles sind ausgefallen", meldet Commander Worf auf der Brücke des Raumschiffs Enterprise an Captain Picard. Dieser befiehlt sogleich den Einsatz eines Traktorstrahls, um sein trudelndes Beiboot einzufangen. Eine Kleinigkeit an dieser Szene aus der TV-Serie "Star Trek" ist keine Science-Fiction. Warp-Antrieb, Materietransporter oder der erwähnte Traktorstrahl werden zwar bis auf weiteres nur in der Zukunftsliteratur existieren, den Trick des Klingonen Worf - den Zustand eines Flugantriebes aus der Ferne zu erfassen - beherrschen auf der Erde der Jetztzeit hingegen schon einige Fachleute.
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