Es wird zurückbetrogen

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Von Mario Sixtus

Horst Henker scheint ein unverbesserlicher Romantiker zu sein. „Ich wünschte, ich könnte nach Lagos kommen und dich, versteckt in einem Teppich, aus dem Land schmuggeln, wie einst Königin Kleopatra geschmuggelt wurde“, schreibt der angeblich pensionierte US-General seiner Maryam, einer vorgeblich wohlhabenden Witwe aus der nigerianischen Metropole. Die scheint das Angebot verlockend zu finden und antwortet: „Ich freue mich sehr auf deine Teppichbehandlung.“ » weiterlesen



Über Gott und die Welt hören

Podcasting heißt der neue Hit unter Hobby-Moderatoren und Hörern. Ein Player zeichnet die Sendungen automatisch auf

Von Mario Sixtus

Das Geld scheint im Haus von William Shatner knapp zu sein, groß jedoch der Glaube an seine Fans. Anders ist kaum zu verstehen, dass der 73-jährige Darsteller des Captain Kirk aus dem Filmhit "Raumschiff Enterprise" ein Rock-Album auf den Markt bringt, das kaum eine Radiostation auf den Teller legen mag.

Wer den ehemaligen Weltraumhelden hören will, muss das Internet anschalten, beispielsweise die Sendung "Normcast". Hier agiert der Plattenliebhaber Norman Osthus als Moderator einer Mischung aus Musik und Informationen aller Art. "Macht’s gut, bleibt frisch, bis die Tage", verabschiedet sich der 36-jährige Informatiker jedesmal munter von seinem Publikum. Osthus’ Plaudereien landen automatisch auf einem an den PC angeschlossenen MP3-Player seiner Stammhörer. "Podcasting" nennt sich diese junge Variante des Radio-on-Demand. » weiterlesen



Virtuelle Seilschaften

Konkurrenz für die klassischen Manager-Clubs: Internet-Kontaktbörsen spinnen Netzwerke für Geschäftsleute

Von Mario Sixtus

Dutzende von Unternehmen aus der Internet- und Software-Branche hat Colm Toolan schon beraten. Dennoch war der in Kiel lebende Ire sehr verwundert, als sich vor wenigen Monaten der Norweger Kyrre Roksund bei ihm meldete und ihn als Berater für sein Software-Haus gewinnen wollte. „Er hatte mein Profil im Kontaktnetzwerk LinkedIn gefunden – und ich war genau der Mann, den er suchte“, erinnert sich der 48-Jährige. „Wir haben einige Mails ausgetauscht, telefoniert, und nun beraten mein Partner und ich die Norweger beim Vertrieb und Marketing“, freut sich Toolan. „Ohne das virtuelle Business-Netzwerk wäre dieser Auftrag nie zu Stande gekommen.“ » weiterlesen



 



















































Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.