
Lost in Deutschland, die kleine Videoserie, die wir uns für den Westen ausgedacht haben, hat es in den Video-Podcast-Charts von Apples iTunes-Bude in der Rubrik "Gesellschaft und Kultur" nach gerade einmal sieben Episoden auf den ersten Platz geschafft (und damit sogar eine Serie überflügelt, die "Teen Sex Show" im Titel hat).
Glückwunsch an Brian und Stephan, vielen Dank an alle iTunes-Abonnenten und natürlich an den Westen für den Vertrauensvorschuss und die Experimentierfreude!
In iTunes abonnieren kann man LiD hier.
Wo wir gerade beim Thema sind: Der Evangelische Pressedienst schrub übrigens jüngst über Lost in Deutschland:
Jede Woche beschäftigt sich Melican, ein adretter 23-jähriger Brite mit reizendem Akzent und sympathischen Schwierigkeiten mit dem deutschen Kasus, mit typisch deutschen Dingern. Bislang behandelt: Fernsehtürme (mit der Frage, warum es die eigentlich gibt, hat sich gerade auch die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" beschäftigt), öffentlicher Personennahverkehr, Brot, Allwetterbäder, Schützenvereine und Schaufensterdekorationen. Als kulturwissenschaftlicher Agent, einzig bewaffnet mit einem Puschelmikrofon, ergründet Melican die wahren Ursachen seltsamer deutscher Alltäglichkeiten.
Dass LiD ein nachgerade wundertätiges Format ist, erkannt man im Übrigen schon daran, dass ich, der ich immerhin vier Semester Blasphemie studiert habe, tatsächlich aus einem konfessionellen Nachrichtendienst zitiere. Wer hätte das jemals gedacht!
So war das damals. Wir hatten ja sonst nichts!
(Ich bin der Typ am Bass.) Finster dreinschauen war seinerzeit übrigens auf jeden Fall ein extrem wichtiger Teil der Stellenausschreibung. Ich hab mich bemüht.
(Dass ich außerdem der Typ unter diesem peinlichen Helm bin muss ich aber nicht zugeben, oder? Das wäre mir nämlich, nun ja, peinlich.)
