Musste mal gesagt werden, damit das mal klar ist.
"Mit dem Verkauf der Notebook-Sparte von IBM an Lenovo wurde praktisch alles das alles, wofür wir Computer lieben, Die 90er warn ‘ne grausame Zeit, die Musik zum Beispiel, und dann die Mode, dass das peinlich war wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind tolle Thinkpads, das ist Qualität, das sind wunderbare Tastaturen, das sind wunderbare jahrelange Beziehungen zum Gerät – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben."
Arik Edelstein im Jonet
Sie schreiben (sinngemäß), obgleich die Jugendrevolte Ende der 60-er Jahre eine globale Veranstaltung mit unterschiedlichsten Facetten war, wird diese Zeit nirgendwo so ernsthaft diskutiert wie in Deutschland.
Dem kann ich durchaus zustimmen.
Der Umstand, dass Deutschlands führendes Nachrichtenmagazin das Geplauder eines Haufens Mittfünfziger auf zwölf Seiten protokolliert und obendrein auf den Titel hebt, ist allerdings für meinen Geschmack als Beleg für diese These ein wenig überdimensioniert. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.
Letztens haben doch sämtliche EU-Länder die zum Vertrag abgeminderte, ehemalige Europa-Verfassung abgesegnet. Wenn man schon mal dabei war: Hätte man in das Papier nicht noch einen winzigkleinen Paragraphen 'reinschreiben können, der dieses halbjährliche, schwachsinnige Uhr-vor-und-Zurückstellen flugs aus der Gegenwart hinauskickt und zu einer Fußnote der Geschichtsbücher morpht?
Ach Gottchen! Ich merke gerade: Ich apelliere an die Vernunft; ich werd's wohl nie lernen.
... wenn dich am Telefon jemand fragt "Was machst Du?" und deine Antwort nie länger als 140 Zeichen ist.
Der parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt (CSU) räumte jetzt ein, bei der Umrechnung von "Gebindegrößen (Rolle-Blatt, Blatt- Packung)" seien Fehler unterlaufen. Tatsächlich hätten die Untergebenen des CDU-Ministers Franz Josef Jung statt 800 Millionen Rollen nur 800 Millionen Blatt benötigt: "Damit errechnet sich ein Verbrauch an Toilettenpapier von 8,8 Blatt je Mitarbeiter und Arbeitstag."
Eine Partei beerdigt sich selbst. Erst rollen die Grünen mit ihrem unsäglichen Afghanistan-Beschluss zurück in Richtung naivem Gutmenschen-Pazifismus und jetzt wollen sie angeblich auch noch Dany absägen um den geist- und inhaltslosen Bütikofer auf dessen Stuhl zu setzen.
Sollte jemand nach dem Buch "Wie demontiere ich mich selbst" suchen: Die Grünen haben sämtliche Exemplare aufgekauft.
Gelten deutsche öffentlich-rechtliche Sendeanstalten eigentlich als kommerzielle Institutionen? Eher nicht, oder? Somit dürften sie doch eigentlich problemlos Medien(ausschnitte) wiedergeben und weiterverwursten, die unter einer nichtkommerziellen Creative Commons-Lizenz stehen. Oder bin ich da im falschen Bus? Weiß es jemand? Die Klasse?
... hat eigentlich die polnische Heise-Seite ein schickeres Design als die deutsche?
Wenn das, was technisch möglich ist, mit dem gesellschaftlichen Konsens kollidiert, ist die einfachste Form der Konfliktvermeidung das An-die-Kette-Legen der wissenschaftlichen Neugier. Weit schwieriger und schmerzhafter wäre die Überprüfung des gesellschaftlichen Konsens auf dessen eventuelle oder gar tiefe Verwurzelung in voraufklärerischen Zeiten.
An letzteres wagen sich bislang wenige. Freigeist gilt vielen noch als Schimpfwort, Zukunft als vermeidbare Störung. Trägheit triumphiert über Abenteuerlust.
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
(P.S.: Siggibeckern kann ich auch :-))
Nach kaum zweijähriger Entwicklungszeit hat sich der hochgeschätzte und bilderschießende Kollege Christof Wolff endlich ein Foto-Blog nebst Galerie zugelegt. Nun gehet hin, klicket und staunet!
Hättet Ihr auf eure Eltern gehört und etwas anständiges gelernt, müsstet Ihr jetzt nicht eurer Umwelt mit "Buzz-Kampagnen" auf den Wecker fallen!
Nebenbei: Wieviel Prozent seinem Hirns muss man sich eigenlich chirurgisch entfernen lassen, bevor man in einem "Brand Selling House" arbeiten darf?
[bewusst kein Link]
Eine handvoll Internet-Fuzzis und Meinereiner nebst Redaktionsbüro und Video-Krempel sind auf der Suche nach kuscheligen Büroräumen in Düsseldorf.
Wunschzettel: hell, ruhig (gerne Hinterhof), ca. 100 bis 200 qm, im Idealfall in Bilk oder Unterbilk, im Notfall in Friedrichstadt, Karlstadt, Oberbilk oder Altstadt. Makler zwecklos! Tipps, Hinweise und konkrete Angebote bitte an mario (ät) sixtus (pünkt) org oder hier.
Hinweise, die zum Abschluss eines Vertrags führen, werden mit einer warmen Mahlzeit und Altbiergenuss nicht unter zwei Promille vergütet.
Gäbe es einen Gott, würde er sein Bodenpersonal mit Sicherheit davon abhalten, anderen Menschen permanent mit dem Krach von aufeinandergeschlagenen Metallteilen die Nerven zu rauben. Kirchenglocken beweisen also mit jedem einzelnen Schlag, dass es keinen Gott gibt.
Quod erat demonstrandum.
(Und: Jetzt, wo das endlich geklärt ist, liebe Christen, jetzt könnt ihr die Bimmelei sein lassen, ja? Danke!)

Die ultimative 8-Bit-Krawatte! 20 Dollar plus 22 Dollar Versand sind zwar eigentlich ein stolzer Preis für ein Stück Plastik Mikrofaser, aber es gibt Dinge, die muss ich einfach besitzen 8-)
... dass unsere Sprache keine Bezeichnung für das Gegenteil von Neugier kennt. Nach solch einer Vokabel habe ich während des Schreibprozesses schon häufiger gefahndet -- ohne Ergebnis.
Schlussfolgerung: Die Abwesenheit von Neugier ist hierzulande der Normalzustand, den man nicht extra benennen muss. Das Neue verursacht mindestens Unwohlsein, wenn nicht gar Angst und daher hält man sich besser davon fern, statt, nun ja, neugierig darauf zu sein. Der neugierige Mensch tanzt hingegen völlig aus der Reihe, weswegen man ihn mit einem speziellen Adjektiv versieht.
Wenn ich jetzt schriebe, für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft sei diese geistige Grundhaltung fatal, dann klänge das doch arg kulturpessimistisch, also lasse ich es lieber.
Aber ich bin neugierig auf eure Meinungen.
