29/12/2006

Vota por El Rep!



Wie ich gerade erfahre, steht mein kleiner Video-Podcast für den Publikumspreis der Podcast Awards 2007 zur Wahl. Hier kann man abstimmen (noch bis zum 15.01. 20.01.).

Bitte tut das fleißig: Mein Eheweib ist aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen ein großer Fan von Preisverleihungen aller Art. Also schenkt ihr doch bitte eine, auf der ihr nichtsnutziger Gatte geehrt wird. Ja? Danke!



24/12/2006

Danke, Claudius!

Danke dafür!



16/12/2006

Five Minutes inside the Venice Project



Gerade kam die Einladung als Beta-Tester für das gerüchteumwitterte Venice Project, an dem Janus Friis und Niklas Zennström (Kaaza, Skype) derzeit werkeln. Ich musste zwar per Mausklick einem "Non Disclosure Agreement" zustimmen, aber hey, WTF, ich bin Blogger, ich kann meine Klappe nicht halten =8-)

Leider steht mir die Arbeit derzeit bis zur Unterkante Oberlippe, daher konnte ich mir nur einen kurzen Rundblick erlauben.

Erster Eindruck: Die Oberfläche ist definitiv nicht für einen PC-Screen designt, sondern eindeutig für die Glotze. Riesige Icons und Menüs für Kurzsichtige. Auch die Navigation per Maus ist sehr eingeschränkt (kein Rechtsklick, kein Doppelklick). Es ist eindeutig Wohnzimmer-Software, die für Mediacenter-PCs oder Settop-Boxen gebaut wurde. (Ob die Jungs schon mit Steve Jobs wegen seines ebenso gerüchteumwaberten ITV im Gespräch sind? Who knows...)

Die Qualität des Streamings ist ausgezeichnet, allerdings hänge ich hier auch an einer 16-Mbit-Leitung, muss ich nochmal woanders testen.

Die Auswähl beschränkt sich derzeit auf eine Handvoll Themenchannels (Paris Hilton (würg!), Lassie (wirklich!), aber auch etliche Dokumentationen) und auf ein paar englischsprachige TV-Channels aus der C-Klasse. Ob, und wenn ja, wie man Sendungen archivieren kann (oder ob man sie sogar auf DVD brennen kann o.ä.), konnte ich in der Kürze der Zeit nicht herausfinden. Ich nehme mir in den nächsten Tagen mal ein wenig mehr Zeit, um mit dem System herumzuspielen (das heißt: falls dieses Posting nicht die Deaktivierung meines Testzugangs zur Folge hat). Stay tuned!



Schöne Feiertage mit dem Fliegenden Spaghetti-Monster



Quelle / Hintergrund



12/12/2006

Le Web 3: Der Tag, als Sarkozy kam


Foto: Quelle

David Weinberger: "I feel like i've been lectured by a guy who has no actual understanding of the Internet. I don't know about French politics, but personally, I sort of hated him."

Listen to the Blogbuzz

Update: Jonas Luster trifft präzise den Punkt:

Outside the main hall, cigarette or beer or water in hand, a Jew and an Arab discuss AJAX, an Irishman and an Englishman have a fag and reminisce about the Goonies and their influence into Britcom development at the BBC, a Frenchman and an Englishman exchange friendly ribbings while the American writes down a fondue recipe he coerced out of the Swiss engineer he met a few hours earlier. They scrape, they struggle, using hands, feet, and any language at disposition they communicate, converse.

Inside, a man, refusing to converse, insisting, for nationalist, separatist, reasons to speak in a language not everyone understands, unwilling to take questions, touts the virtues of HIS lifestyle. Sorry, dude, I’ll take the guys outside any day over your idea of an enlightened future.

In der Tat: so war es.

Update 2: Nu isses inner Presse.



09/12/2006

Liebe Lisa

Schön, dass in der Uni heutzutage Blogs behandelt werden. Medienkompetenz kann im 21-ten Jahrhundert nicht wichtig genug genommen werden. Leider muss ich deinen kleinen Blog-Eintrag vom 5.12. zur "interessanten LV" ein winzigwenig korrigieren. Du schreibst:

beispielsweise haben wir den elektrischen reporter kennen gelernt. dieser blog wird verfasst von peter glaser. laut stefan einer der wichtigesten menschen in der blogsphähre!

Hierzu stelle ich fest:

  • Es heißt nicht der Blog sondern die Blog
  • Peter Glaser verfasst den Elektrischen Reporter nicht, er bezaubert ihn
  • Peter Glaser ist nicht der wichtigste Mensch in der Blogosphäre, sondern in der südwestlichen Galaxis

Wollt ich nur mal klarstellen.



Due Blog-Quick-Tipps

Bevor meine geschätzten Leser eine Vermisstenanzeige aufgeben, hier ein kleines Lebenszeichen in Form zweier kleiner Blog-Lesetipps:

  • Guido Karl bloggt aus dem Alltag eines Polizisten. Berührungsängste mit der Web-Welt kennt er offenbar nicht, trieb er sich doch vor ein paar Wochen auf dem nerdigen BarCamp Cologne herum und hielt dort sogar eine eigene Session namens Polizei und Web 2.0 ab (die ich allerdings dummerweise verpasst habe).
  • Der Kollege Jens Schröder hat mit Retromedia.de einen kleinen Medienfriedhof im Web eröffnet und das erste Grab bereits äußerst liebevoll gepflegt. Ein selten ambitioniertes Projekt, das ich mit Freuden weiterverfolgen werde

So. Und jetzt mache ich mich an die letzten Vorbereitungen für meinen Kurztrip nach Paris, wo ich ein paar alte Freunde treffen werde -- und ein paar neue, die ich noch nicht kenne.



08/12/2006

Der Bundestag ist ein Club von Säufern und Koksern

Pauschalisieren kann ich nämlich auch.



 



















































Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.