26/11/2004

Endlich geklärt

Was Wissenschaftler vielfältiger Fachgebiete sich schon immer gefragt haben, wurde jetzt endgültig durch eine Fotoserie beantwortet: Warum Frauen länger leben als Männer.



23/11/2004

BOBs bloggen: Epilogue

BOBs-Pressesalon zum Kucken: Herr Wolff hat hübsche Lichtbilder geknipst.



Hmmm....

Ich wusste noch gar nicht, dass die AP (z.B.: MM) lupenreine PR-Texte vertreibt. Wenn die Nachrichtenagenturen diesen Job jetzt übernehmen, was machen dann eigentlich künftig PR-Büros?



Nachteile eines Heimbüros (1)

Wenn man auf eine UPS-Lieferung wartet, dreht sich der Kopf bei jedem Lieferwagengeräusch automatisch Richtung Fenster.



Ach, wisst ihr was?

In Düsseldorf ist es doch einfach schöner. :-)



22/11/2004

BOBS bloggen 7

"Das, auf was wir am ehesten verzichten können, ist eine Prognose", sagt Anton. "Wie kann ich drei Kilometer im Voraus planen, auf einer Straße auf der ich nur zehn Meter sehen kann?"

Ja, ich weiß, die wirklich interessanten Gespräche habe ich nicht gebloggt, aber hey: ich bin privat hier.



BOBS bloggen 6

Interessanter Gedanke: Die Masse der Blogs, die Fragmentierung der Publikationsform, reduziert die Freiheit der Rede, siniert Anton. Kurz: Es sind so viele Stimmen. Wer hört dir noch zu?



BOBs bloggen: 5

Und in D? Außerhalb von NRW sieht es eigentlich ganz gut aus, sagt Schocki. "Hier gibts einen amoklaufenden Regierungspräsidenten", berichtet er und zieht einen Bogen zum Düsseldorfer Ko(m)mödchen.

Und jetzt Markenrecht, Urheberrecht etc.pp. Ihr kennt die Debatte.

Jetzt aber! WWK fragt, wie kann man es denn ändern, dass die Leute, die Gesetze erlassen, eigentlich keine Ahnung davon haben, was überhaupt vor sich geht?

Diese Frage lass jetzt einfach mal wirken ;-)



BOBs bloggen: 4

Sieht die chinesische Führung in Weblogs eine Gefahr, will WWK wissen. Durchaus: Komplette Blog-Portale wurden schon wegen unliebsamer Kommentare vom Netz genommen. Zu viel Aufmerksamkeit schadet.

Wie sieht das in Russland aus? Dort ist das Netz bislang ein Medium für Bessergebildete, für Wissenschaftler und Geschäftsleute.

In Russland ist kein Platz für Kollektivismus, sagt Anton. Jeder muss alleine sehen, wie er klar kommt.

Die politische Führung in Russland kümmert sich nicht um Minderheiten, daher ist ihnen auch die Blogosphäre egal. Momentan wird dort lieber fröhlich das Fernsehen zensiert.



BOBs bloggen: 3

Sehr hübsch: "Mein Weblog war ein Unfall, so wie ein Komet am Himmel auftaucht", sagt Mu Zimei.

Sehr schön: WWK fragt: "Ist China sexuell noch nicht reif dafür?"

Sehr faszinieren: Einfach zuhören, wenn sie chinesisch spricht.

Sehr lecker: Die Häppchen, die hier auf den Tischen stehen.



BOBs bloggen: 2

Mu Zimei heißt eigentlich [nicht verstanden] und hat bis vor kurzem ein erotisches Tagebuch geführt. Ihr Problem: Das war in China. Mr. Nossik gibt sich angesichts der Lobhudeleien zurückhaltend. Im Gegensatz zu vielen anderen hat er sogar was gescheites studiert: Medizin.



BOBs bloggen: jetzt aber

André verspricht Zurückhaltung. Die allgemeine Aufmerksamkeit leidet etwas, da gerade leckere Häppchen serviert werden. Jetzt aber: Konstantin eröffnet. Wir erfahren, dass die linke der beiden asiatischen Damen Übersetzungssoftware der Deutschen Welle ist. Anton Nossik friemelt an seinem PDA. Ob er bloggt?

Blogs sind selbstreferenziell, sagt Konstantin. Och nö. Find ich nicht.



BOBs bloggen: 1

Links neben dem deutschen Intrernetstar Jörg Kantel sitzen zwei Mädels eindeutig asiatischer Herkunft auf dem Sofa, die Jörg gerade die Herrschaft über sein Powerbook streitig machen. Eine von ihnen dürfte Mu Zimei sein. Oder heißt die eine Mu und die andere Zimei? Konstantin wird uns sicher gleich aufklären...



BOBs bloggen: Vorspiel

Die Blog-Blase tropfelt langsam ein. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Papa Scott, Gerd, Heiko, Thomas und Lyssa. Photobloggen klappt leider nicht aus Gnrftzpffft-Gründen.



BOBs bloggen: Check

Test, eins, zwei drei... Bitte etwas weniger Schlagzeug und etwas mehr WLAN... ja, so ist besser, danke.

Liebe Herrschaften daheim an den Empfangsgeräten: Hier spricht die Deutsche Welle Et scheint zu funzen....



20/11/2004

BOBs bloggen: Prelude

Man kanns ja auch übertreiben: Dass die Deutsche Welle anlässlich der laufenden BOBs zu einem Pressesalon ins Café Largus lädt, ist ja vollkommen in Ordnung. Dass Schocki in der entsprechenden Meldung als "Internet-Star" gefeiert wird, lass ich auch noch durchgehen. Aber dass in der Kölner Innenstadt, ganz in der Nähe des Cafés, eine komplette Straße umbenannt wird, das empfinde ich dann doch als ein wenig -- nun ja -- überkandidelt.

Wie auch immer: Sofern ich meinen Klappcomputer mit der dortigen T-Offline-Datenwolke verheiraten kann, werde ich hier am Montag Abend ab und an ein paar Belanglosigkeiten bloggen.

Wer ist eigentlich sonst noch da, aus der ganzen Blog-Blase? Der Blogdellenleiter und Herr Klein plappern ja auf dem Podium miteinander. Vom Fußvolk sind Papa Scott, der Bordbuch-Blogger und meine Wenigkeit angekündigt. Sonst noch jemand dort, den man kennt oder auch noch nicht?

P.S.: Da in dem entsprechenden Posting im BOBs-Blog offenbar das Wichtigste verloren gegangen ist, bleibt es wieder einmal an mir hängen, die schmutzige Arbeit zu tun und das geschätzte Publikum mit essenziellen Fakten zu füttern: Der Salon findet am Montag, dem 22.11. ab 19:30 Uhr statt. So geht das, liebe DW-Kollegen =8-]

P.P.S.: Höre gerade, der Herr Wolff kommt auch. Fein, dann gibts schicke Fotos.



19/11/2004

Bin ich ein Magazin?

Was soll ich eigentlich davon halten, wenn die Pressesprecherin des Bundesjustizministeriums während eines Telefonats mit mir zu sinieren beginnt: "Sixtus... Sixtus... da gibt es doch ein Magazin, das so heißt?" Genaueres wusste sie dann aber doch nicht. Gibt es ein Magazin meines Namens? Oder hat die gute Frau das kommende Wochenende einfach sehr nötig...



18/11/2004

Blogger sind...

... keine Konkurrenz
... Internet-Detektive
... parteiisch, subjektiv und essen kleine Kinder
... wichtig (sagen die Blogger)
... doof und zickig
... Exibitionisten
... unter uns
... keine Journalisten
... rechtskonservativ und stehen Gewehr bei Fuß
... auch nur Menschen
... für Politiker das, was Urheberrechtspiraten für Medienkonzerne sind
... böse
... eitel
... nun mal narzistisch
... kritisch, respektlos und hörig
... in den USA schon viel häufiger anzutreffen als in Deutschland
... die Maschinengewehre des Internet
... eine Minderheit
... immer online
... da
... gestandene Menschen
... jedoch an einer Professionalisierung ihrer Arbeit gar nicht interessiert
... im Prinzip Bürger mit Druckpresse
... stark untereinander vernetzt
... mal wieder kräftig in den News
... allerdings optimistisch
... kein passives Publikum
... Anbieter im Sinne des Medienstaatsvertrages
... meist junge Menschen, die viel mitzuteilen haben
... in der Regel ganz normale Leute
... Autoren, die ihre Beiträge auf eigenen Websites veröffentlichen
... unter uns
... ihre eigenen Publisher
... 20 Jahre alt oder jünger
... ein noch wenig beackertes Feld für Sozialpsychologen
... eine verschworene Szene von Exhibitionisten
... vor allem Jugendliche
... echte Entrepreneure
... sowieso alle arrogant

Sagt Google. Muss also stimmen.




Uncreative Writing

Zum Abend noch ein kleiner Lesetipp für Schreibfreudige: Wie man keinen erfolgreichen Roman schreibt.

Lesen Sie die Ratschläge immer und immer wieder durch, wenden Sie die Tipps geschickt an und verinnerlichen Sie deren Inhalt. Mit etwas Glück gelingt es Ihnen, und Sie schreiben tatsächlich keinen erfolgreichen Roman.

Gefunden in den Signalen.



Ouups!

Dumm gelaufen.

Via Joi.



16/11/2004

Was tun bei Telefon-Spam?

Telefondrücker, die einem Zeitschriftenabos, Lebensversicherungen, Lotterielose oder Börsengeschäfte aufschwatzen wollen, sind mindestens so nervig, wie die täglichen \/|@gr/\-Mails. Wie man die Herrschaften am Telefon richtig handhabt, erklärt dieser kleine Leitfaden, auf den die Berner Gazette jüngst hinwies. Sehr schön.



12/11/2004

Na also!

Ein P2P-Netz für Fernsehsendungen ist in Planung, meldet heise. Und? Wer hat euch solcherlei Entwicklungen vorhergesagt Na? Wer wars?

Nachtrag: Ich sachs ja, ich sachs ja, ich sachs ja.



Blogs sind böse!

Das irische Unternehmen Research and Markets hat Angst vor Blogs:

Viruses, worms, Trojan horses, Remote Access Trojans, hackers, organized crime, terrorists, and others continue to make the Internet a dangerous place due to fraud, extortion, denials of service, identity theft, espionage, and other crimes. Now, blogging is emerging as a threat to the Internet user community.

Mir rollen sich die Fußnägel rauf und runter. Mit der gleichen Logik könnte man auch sagen: "Krebs, Aids, globale Erwärmung, Terrorismus, Krieg und jetzt auch noch Kinder-Schokolade!"

Resaerch and Market hat aber jetzt wenigstens einen guten Grund, noch mehr Angst vor Blogs zu bekommen: Nachdem der Strange Attractor den Link in die freie Blogbahn ausgewildert hatte, verbreitete dieser sich natürlich viral und mittlerweile geht auf dem Unternehmensserver gar nichts mehr.

Sag ich ja: Blogs sind böse. Machen Webserver kapott ;-)



11/11/2004

Jackson bloggt Kong

Huch! King Kong hat ein Blog. O.K. Nicht wirklich der große Affe bloggt, sondern dessen Filmer, der dicke Neuseeländer. Aber dafür sogar mit Filmschnipseln vom Set. Nett.



Ronalda

Dass dieser dämliche Fleischklops-Kasper Ronald McDonald in Wirklichkeit eine geradezu geheimbündlerische Existenz fristet, das wissen wir ja alle spätestens seit der letzten brand eins. Dass im fernen Osten jedoch eine weibliche Ausgabe (WMV) des Ringelsockenträgers lebt (ohne Ringelsocken, dafür in roten High Heels), das war mir neu. Es ist eben doch eine fremde und seltsame Welt...

Via boingboing



08/11/2004

Berliner Impressionen (3)


Ohne Worte.



Berliner Impressionen (2)


Noch etwas, was sich dem Rheinländer nicht direkt erschließen will: Motten stoppen würde ich gerne. Zum Beispiel die in meiner Wohnung, die es immer auf die Kleidungsstücke teuerster Herkunft abgesehen haben. Muss ich dafür Laub sammeln? Was mache ich mit dem Laub? Stopfe ich es in meinen Kleiderschrank? Und überhaupt: Was haben Kastanien damit zu tun? Preussen sprechen mitunter in Rätseln.



Berliner Impressionen (1)



Der kleine Aschenbecher, den findige Produktgestalter in dieses Unratbehältnis eingearbeitet haben, heißt im Berliner Volksmund (der im Volksmund wiederum "Schnauze" heißt) "Kleines Arschloch". Wofür der Claim "Ohne Voranmeldung" steht, was er bewirken oder welche Assoziationen er freisetzen soll, konnte mir allerdings niemand erklären.



05/11/2004

Einen hab ich noch

Heute erscheint die erste Taschentuchzeitung. Gesundheit!



04/11/2004

Auf nach Bärlin

So. Socken gewaschen, Sachen gepackt. Morgen gehts in die Preussenhauptstadt, daher ist hier ein paar Tage Sendepause, was die regelmäßigen Leser nicht besonders überraschen wird (höchstens vielleicht diese Ankündigung :-)).

Wer will, kann mich Freitag und Samstag hier treffen.

Ansonsten verbleibe ich mit einem Zitat von Ruth-Maria Kubiczek: "Ich sag ja immer, man fühlt sich immer so alt, wie man ist."



03/11/2004

Abhaken

Dann eben Hillary 2008.

Nachtrag zum Thema: Moblog your Ballot
Nachtrag 2: Da hat sich Google aber geirrt
Nachtrag 3: Oh Gott! Hoffentlich irrt Google sich hier auch!



02/11/2004

Elvis lebt in Wuppertal



Quicktime, 14 MB. Das sollte der King euch wert sein: » mehr dazu



Preisfrage



An welchen Ausspruch welchens Zeitgenossens erinnert diese Behauptung?



 



















































Warum aosgerechnet Verlage und Medienhäuser glauben, sich ins Community-Geschäft stürzen zu müssen, entzieht sich dem gesunden Menschenverstand.

In der Online-Medienbranche grassiert der Peh-Ih-Wahn. Zeit, damit aufzuräumen. Weg mit den Nullen!

Videos gehören auf die Festplatte der Nutzer und nicht in Streaming-Player auf Webseiten

Die Interessen reichen von Musik über Einstein bis Sushi: In der Web-Community Myspace suchen Millionen nach Gleichgesinnten

Öffentliches Herumprobieren verleiht der Internet-Entwicklung eine neue Dynamik. Reißbrett und Planungsstab waren gestern. Die Farbe der Saison heißt beta. Web-Anwendungen entstehen in freier Wildbahn, Nutzer oszillieren zwischen Versuchskaninchen und Mit-Entwickler.

Google ist der Liebling von Surfern und Anlegern. Innerhalb von nur acht Jahren wuchs das Suchmaschinen-Unternehmen vom Start-up zweier Studenten zum milliardenschweren Global Player. Doch in der letzten Zeit hat das strahlende Image einige kräftige Kratzer erhalten.

Wer braucht noch TV-Sender? Nach der Musikindustrie krempelt das Internet jetzt das Fernsehen um

David Weinberger veröffentlichte Anfang 1999 mit drei weiteren Autoren das „Cluetrain Manifesto“. Darin wird anhand von 95 Thesen erklärt, wie das Internet die Regeln des Wirtschaftens verändert.

Noch mehr Pathos geht wahrscheinlich nicht. "Menschen der Erde", beginnt die Kampfschrift und fährt ein paar Absätze weiter fort: "Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns."

Google kämpft gegen Tricks, mit denen sich Webseiten in den Suchlisten nach oben drängeln - und bestraft BMW

Ganoven ködern ihre Opfer mit dubiosen E-Mails. Jetzt schlagen Surfer zurück und führen die Kriminellen an der Nase herum

Erstmals bekam die Online-Enzyklopädie Schelte von Kritikern und Medien zu spüren. Gut möglich, dass ihr das weiterhilft.